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Vision 2050

DieMitte

Agenda 2050
Sep 302012
 

Unsere Institutionen sollten nicht unsere Weltsicht bestimmen – sondern umgekehrt. Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel. Und es Zeit für Reformen – damit unsere Institutionen diesen Paradigmenwechsel auch unmittelbar widerspiegeln können. Die letzten Jahrzehnte – eigentlich aber schon die Zeit seit der Französischen Revolution – waren geprägt von einem Glauben an die Plan- und Machbarkeit von fast allem und jedem durch Staat und Wissenschaft, Bürokratie und Technologie. Der damit verbundene Fortschrittsglauben ging einher mit einem starken Glauben an ökonomischen und wissenschaftlichen Materialismus. (Und damit auch an Quantität vor Qualität…) Sowohl Staat als auch Wissenschaft sind aber im Grunde auch kollektivistisch […]

Sep 132012
 

ENERGIE SPAREN / AUFGABEN TEILEN / EFFIZIENZ… Es könnte passieren, dass keine einzige der neuen Parteien – außer Frank Stronach – ins Parlament kommen wird. Es wird derzeit viel zu viel Energie vergeudet. Man konkurriert untereinander, statt gemeinsam das Establishment herauszufordern… Das Wichtigste für die neuen Parteien/Initiativen ist Effizienz! Keine Ressourcen vergeuden, keine Mehrgleisigkeiten – stattdessen lieber optimale Arbeits- und Aufgabenteilung anstreben… Alle wollen ins Parlament – das verbindet die „Neuen“. (Und die Etablierten verbindet, dass sie die Neuen daran hindern wollen.) Also müsste dieses gemeinsame Ziel, absolut höchste Priorität haben! Wie kommen wir alle hinein? Nur durch Kooperation. (Gefangenen-Dilemma…) […]

Wir brauchen bessere Wähler!

 Posted by cb on 24. August 2012 at 12:20  Aktuell
Aug 242012
 

Es ist wirklich Zeit für eine „geistige Revolution“ Der Industrielle Herbert Liaunig sagte im ORF-Radio: „Das Problem ist der Wähler!“ Ein absolutes Tabuthema. Bisher hieß es ja immer, die Wähler hätten immer recht… Aber natürlich stimmt es auch, dass wir die Politiker bekommen, die wir verdienen. Frank Stronach fordert eine „Geistige Revolution“ – um gewalttätige revolutionäre Entwicklungen zu verhindern. Aber wie soll so eine Revolution aussehen? Letztlich ginge es wohl darum, mit den gegenseitigen ideologischen Schuldzuweisungen aufzuhören – und einzusehen, dass „sich“ nur etwas ändern kann, wenn „wir“ bereit sind, uns zu ändern! Die alten Polarisierungen – die ja sogar […]

Aug 162012
 

…aber sie tun es trotzdem. Wer kann die Etablierten dazu zwingen, endlich das längst als richtig Erkannte, auch zu tun! Für eine direktere Demokratie und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis der Verwaltung… Es geht nicht so sehr um neue Konzepte – sondern zuerst einmal darum, dass längst vorhandene Konzepte nicht wider besseres Wissen von den Etablierten verhindert werden! RH, IHS, WIFO – aber auch viele Medien und sogar Parteisekretariate haben gute Ideen stapelweise in ihren Schubladen… Doch auf wundersame Weise werden sinnvolle Reformen immer irgendwie in letzter Sekunde gerade noch verhindert! Es scheint eine stille Übereinkunft zwischen den Etablierten (Parteien, aber auch […]

Die individuelle Revolution

 Posted by admin on 3. August 2012 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Aug 032012
 

Seit der Französischen Revolution sind Staat und Wissenschaft als äußere Autoritäten an die Stelle von Adel und Klerus getreten. Die eine Abhängigkeit wurde durch eine andere ersetzt. Vieles wurde dadurch angenehmer – aber, wie Benjamin Barber einmal sagte: “Die angegehmen Diktaturen sind die gefährlichsten!” (Denn, wie jede Droge, erfordern sie ständige Dosissteiegerung…) Wäre es nicht vielleicht Zeit für uns, unabhängiger zu werden – also für eine individuelle Revolution? Die innere Autorität jedes Einzelnen könnte und müsste immer mehr die äußeren Autoritäten ersetzen… Der Staat und seine Institutionen, die Wissenschaft mit ihren immer stärker spezialiserten Experten, Verwaltung, Bürokratie und Infrastruktur: Stoßen […]

Klub ohne Zwang!

 Posted by cb on 8. Juli 2012 at 18:13  Aktuell
Jul 082012
 

Parteien entmachten – Eliten entflechten: Volk vor Partei, Bürgerinteressen vor Parteieninteressen Gewaltenteilung, demokratischer Wettbewerb, freieres Spiel der Kräfte, Kontrolle, Transparenz… Es kann sich nichts ändern, solange die machthabenden Parteien gar nicht wollen, dass sich etwas ändert! Die Bürger werden sich erst dann wieder aktiv der Politik zuwenden, wenn sie das Gefühl haben, überhaupt etwas bewirken zu können. Das Problem ist ja auch weniger, dass die meisten Politiker nicht wüssten, wie man den Staat und die Demokratie in Österreich verändern könnte – sondern, dass sie lieber weiter das tun wollen, was für die etablierten Parteien am bequemsten ist! Die Bürger – […]

 

Aus Anlass von Schuldenkrise, Führungskrise, EU-Krise oder aber auch von Bildungsmisere und krankem Gesundheitssystem… Angesichts unserer vielfältigen Krisen brauchen wir eine starke politische Führung – und eine stärkere Identifikation der Bürger mit der Politik. Die Bürger müssten ihre Vertreter einerseits stärker ermächtigen – damit diese endlich imstande sind, tragfähige Lösungen zu finden. Andererseits jedoch, müsste zuerst die Demokratie „direkter“ gemacht werden – die Bürger also mehr Wahlmöglichkeiten und Mitsprache erhalten: Über Volksbegehren sollte man endlich auch verbindliche Volksabstimmungen erzwingen können. Damit sie endlich etwas bewirken… Und jeder einzelne Politiker, sollte außerdem auch einzeln und persönlich gewählt werden. Und wer etwa […]

Volksvertretung statt Parteienvertretung

 Posted by cb on 7. Juli 2012 at 14:39  Aktuell
Jul 072012
 

Es muss endlich wieder das geschehen, was die Wähler und Steuerzahler wollen – statt lediglich das, was die Parteien wollen… Viele Bürger finden Frank Stronach’s Idee der Laien-Beteiligung an der Politik sehr interessant. Auch wenn die meisten Medien diesen Vorschlag in der Luft zerrissen haben… (Zumindest vorübergehend, um einen System-Neustart zu erreichen, könnte man wohl etwas „frisches Blut“, einen frischen Wind gebrauchen.) Warum aber, sollte man die Auswahl nur dem Zufall überlassen? Man könnte doch auch sagen: wir wollen einen grundlegenden Neubeginn, eine fundamentale Weichenstellung. Einen grundlegenden System-Neustart – also einmal den Gordischen Knoten durchtrennen…  Dazu bedarf es gar nicht […]

Liquid Democracy: Über alles kann man abstimmen!

 Posted by cb on 3. Juli 2012 at 17:31  Aktuell
Jul 032012
 

Volksabstimmung IM Parlament: Parlament und Bürger könnten gemeinsam über wichtige Anliegen abstimmen Seit vielen Jahren wird in Österreich über eine längst fällige Reform von Staat und Demokratie diskutiert. Letztlich wird aber jede mögliche Verbesserung „auf wundersame Weise“ immer wieder irgendwie verhindert… Wenn die Bürger aber nicht endlich mehr Mitsprache bekommen – wenn sie weiter das Gefühl haben, dass ihre Wählerstimmen nichts bewirken können, dass sich ohnehin nichts ändert; und dass sie auch mit ihrem Steuergeld immer weniger Nutzen stiften – dann werden sie sich immer weiter von der Politik abwenden.   Das Volk kann und will nicht alles selbst entscheiden. […]

Gastkommentar PRESSE

 Posted by cb on 23. Mai 2012 at 13:45  Aktuell
Mai 232012
 

Das Imperium schlägt zurück: Reformer haben es schwer bei uns CHRISTOPH BÖSCH (Die Presse) Wir Österreicher scheinen Angst vor Veränderung zu haben – anstatt zu fragen: Wo ist unser politisches System verbesserungsfähig?   Da die Politikverdrossenheit ständig neue Rekordwerte erreicht, beginnen die etablierten Parteien, einige der Ideen der vielen neuen Demokratiereform-Initiativen zu übernehmen – oder eigene Vorschläge zu machen. Dies läuft allerdings meist nach demselben Ritual ab, das wir schon seit Jahrzehnten kennen: Eine Partei macht einen Vorschlag – alle anderen erklären reflexartig, warum gerade dieser Vorschlag inakzeptabel ist! Dann kommt die nächste Partei an die Reihe. Auf den ersten Blick […]

 

Es muss endlich wieder das geschehen, was die Bürger, Wähler, Steuerzahler wollen – und nicht immer nur das, was die Parteien wollen! Bürger haben das Gefühl, „egal wen ich wähle – es ändert sich nichts!“ Wenn ich eine Partei wähle, sind Politiker eben Parteienvertreter. Wenn ich alle Politiker hingegen gleich persönlich und direkt wähle – sind sie stattdessen unsere Stellvertreter und echte Anwälte ihrer Wähler. Direkte Demokratie sollte ein Regulativ sein: wenn unsere gewählten Repräsentanten etwa ihre Wahlversprechen nicht einhalten, können wir sie eben korrigieren. (Jetzt ist direkte Demokratie ein zusätzliches Machtmittel der Parteien. Volksbegehren bewirken nichts, Volksabstimmungen können nicht […]

Viele Krisen, ein Buch.

 Posted by admin on 22. Mai 2012 at 15:45  Aktuell
Mai 222012
 

Es gibt ja viele Bücher zu dem Thema, doch letztlich geht es immer um’s Geld. Dieses nämlich ist uns gerade ausgegangen. Wäre uns das Öl ausgegangen oder unser Essen oder unsere Luft, sähen die Bücher anders aus. Krise bedeutet einen Punkt, an dem es nicht weitergeht wie bisher. Wir können uns viele solcher Punkte auf unserem Weg vorstellen, auch auf den möglichen Wegen aus der Krise. Die Krise hat eine Reihe immaterieller Facetten. Politik, Moral, Werte, Gesellschaft, Religion – viele sind in einer Krise oder am Weg dorthin. Wir brauchen nicht eine Lösung, wir brauchen viele. Rettungsschirme erlauben uns vielleicht, […]

Mai 092012
 

Die nächste Wahl zu einer „Volksabstimmung“ machen: altes versus neues System! Das Recht muss wieder vom Volk ausgehen. Wählerwille und Bürgerinteressen müssen vor den Interessen der Parteien kommen. (Vom jetzigen System der Parteienwirtschaft profitieren nur noch einige wenige Parteifunktionäre.) Daher: Alle Kräfte bündeln: es wird sich nur EINE neue Kraft wirklich behaupten können Eine Reform-Plattform kann nur dann wirklich etwas bewirken, wenn sich all die neuen Parteien und Initiativen nicht verzetteln. Es sollte also nicht um Ideologie gehen – und auch nicht darum, etwas zu „werden“.  Man sollte stattdessen gegenseitig großzügig sein: den gemeinsamen Nenner finden, um eine kritische Masse […]

Mai 052012
 

Gemeinde hat mit Gemeinsamkeit zu tun, mit einem gemeinsamen Nenner, mit gemeinsamen Zielen – keineswegs immer nur im Sinne von „Geographie“… Jeder Mensch, der mit der gegenwärtigen Politik, mit dem Zustand unseres Staates unzufrieden ist, kann – ja sollte – etwas tun! Man könnte sich selbst als Kandidat für eine politische Bewegung zur Verfügung stellen – oder aber einen anderen Kandidaten unterstützen. Man könnte eine Initiative gründen oder unterstützen, die sich für ein ganz konkretes gemeinsames Ziel einsetzt. Oder man könnte auch Geld sammeln – für einen Kandidaten oder eben eine Initiative. Die meisten Menschen identifizieren sich viel mehr mit […]

 

Prominent heißt hervorragend. Meist wird dies vor allem auf öffentliche Bekanntheit bezogen. Im Grunde geht es dabei nur um Information: Die Bekanntheit einer Person erleichtert es ihr, Informationen zu vermitteln. Das hat meist aber nur wenig mit den eigentlichen Fähigkeiten dieser Person zu tun. Warum eigentlich, wollen wir nicht lieber selbst urteilen? Warum kaufen wir lieber etwas, nur weil Frau X oder Herr Y es angeblich kaufen? Ist das nicht ein wenig subaltern? Dies gilt auch für die Politik. Warum wollen wir uns lieber mit – letztlich anonymen – Promis identifizieren? Warum eigentlich, wählen wir denn nicht gleich Kandidaten, die […]

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