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Agenda 2050

cb

Apr 152012
 

Eine glaubwürdige Reformplattform muss vermitteln können, dass es ihren Proponenten nicht darum geht, etwas zu „werden“; dass diese Ideologie und persönliche Vorlieben und Abneigungen hintan halten können; und dass sie nur solange aktiv bleiben wollen, bis unumgängliche strukturelle Reformen umgesetzt sind!

Derzeit liegt die Macht in Österreich bei einem Kartell von Parteien, Massenmedien und Experten. Die Verflechtung der „Eliten“ ist so eng, dass eine Erneuerung für viele nur schwer möglich erscheint. Dies führt zu Resignation (Nichtwählen bzw. Wahl von immer größer werdenden „geringsten Übeln“) und zu Protest. Das eine führt zur Lähmung, das andere zur Polarisierung – beides dazu, dass sich nichts Wesentliches ändert…

Lediglich „gegen“ irgendetwas oder jemanden zu sein, bringt zwar oft einen Machtwechsel – aber meist keine strukturellen Veränderungen. Und Revolutionen treiben aber oft auch nur den Teufel mit dem Beelzebub aus.

Demokratie ist eine Holschuld, aber auch eine Bringschuld der Bürger.

Es ginge also wohl darum, all die konstruktiven Reformpotentiale in Österreich zu bündeln – und wirksam werden zu lassen.

Wir brauchen vor allem Kreativität: Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Nutzen stiften; aber auch so einsetzen, DASS sie den größtmöglichen Nutzen stiften. Das heißt, konkrete Probleme zu lösen und/oder die subjektive Zufriedenheit möglichst vieler Menschen zu erhöhen…

Wer bei Wahlen eine „ungültige“ Stimme abgibt, verzichtet auf seine Möglichkeit, zumindest das aus eigener Sicht geringste Übel zu wählen. Doch „Weißwählen“ kann auch ein Signal sein: wenn es gelingt, dem Weißwählen bereits vor der Wahl einen höheren Sinn zu verleihen. Zum Beispiel das Eintreten für eine umfassende Systemreform – von der eigentlich jedermann weiß, dass sie schon seit Jahrzehnten fällig wäre; die aber aus Eigennutz der Systemparteien (aber auch mancher Medien – und einer fast schon „pragmatisierten“ Expertenschaft…) einfach ständig weiter verschoben werden!

Wir wollen hier ein Forum bieten, damit sich heraus kristallisieren kann, wofür eine Weiße Stimme bei den nächsten Wahlen stehen könnte!

Aber auch, damit sich engagierte Bürger organisieren können – um eventuell selbst als gemeinsame Wahlplattform der „Weißen Stimme“ anzutreten.

 Und mit dem längerfristigen Ziel, dass in Zukunft der proportionale Anteil der weißen, also „ungültigen“ Stimmen, automatisch in Mandate für Laien aus dem Volk umgerechnet werden soll! Diese könnten ausgelost, noch besser aber durch demokratische Vorwahlen (oder eine Mischung aus beiden Möglichkeiten) bestimmt werden. Und zwar direkt und persönlich von ihren Wählern – also als persönliche Stellvertreter und Anwälte der Bürgerinteressen. (Statt als „Parteienvertreter“!)

So könnte endlich wieder die Gewaltentrennung gestärkt werden – damit das Recht wirklich vom Volk ausgeht, statt wie bisher, von den Parteien. Die etablierten Parteien können ja weiter regieren und verwalten – aber wenigstens in der Gesetzgebung sollten die Bürger wirklich ein Wörtchen mitzureden haben!

Und außerdem sollte eine umfassende Staats-, Verwaltungs- und Föderalismusreform beschlossen werden – die eventuell erst in der ÜBERNÄCHSTEN Legislaturperiode in Kraft treten könnte, damit unsere Parteienvertreter endlich einmal über ihren eigenen Schatten springen: weil sie selbst dann nicht mehr so stark von den Reformen betroffen wären… Denn der Hauptgrund der Reformverweigerung der Parteien liegt ja gerade darin, dass das meiste, was für die Bürger gut wäre, für ebendiese Parteien schlecht wäre…

PS: Und immer, wenn die lieben Systemparteien einen kreativen Reformvorschlag mit „ja, aber…“ beantworten, müssten sie gleich ersucht werden, doch selbst einen BESSEREN Vorschlag zu machen. Denn dann wird sich meist schnell zeigen, dass sie im Grunde GAR KEINE grundlegenden Reformen wollen, weil – siehe oben…

Wahlplattform der Reformbürger

 Posted by cb on 29. März 2012 at 14:29  Aktuell
Mrz 292012
 

All die Demokratie- und Reforminitiativen könnten gemeinsam zur Wahl antreten.
Als „Proponenten-Komitee“ könnten einige der Initiatoren dieser Gruppierungen fungieren. Erfahrene Politiker (oder verdienstvolle Bürger aus anderen Bereichen der Gesellschaft) können so ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen. Man braucht ja außerdem auch einige „Prominente“, um größere Aufmerksamkeit zu erlangen. (Wobei ja „prominent“ eigentlich hervorragend oder herausragend bedeutet – und es dabei ja nicht nur um den Bekanntheitsgrad einer Person gehen müsste. Es können genauso gut besondere Fähigkeiten, Charaktereigenschaften oder Leistungen gemeint sein.)

Die meisten dieser Persönlichkeiten wollen aber nicht selbst Teil einer politischen Wahlbewegung sein. Daher müssten andere Kandidaten gefunden werden. Statt Leute lediglich nach ihrem Bekanntheitsgrad auszuwählen; statt sie aber auch einfach nur per Los zu bestimmen – könnte man einfach (auch über Internet) Vorwahlen abhalten. Wer sich für geeignet hält, kann seine Kandidatur bekanntgeben – und dann beginnen, Unterstützungserklärungen zu sammeln.

Es könnten sich sowohl einzelne Bürger als auch bereits existierende Initiativen beteiligen: wer die meisten Unterstützungserklärungen sammelt, stünde ganz einfach oben auf einer gemeinsamen Liste. So könnte jeder einerseits eigene Anliegen verfolgen – es wäre aber auch allen gemeinsam gedient. (Man könnte sich also auch bei unterschiedlicher Interessenslage zumindest auf eines einigen: der Wille der Bürger, der Wille der Mehrheit soll zählen – statt wie bisher in erster Linie jener von Parteien, Lobbys oder anderen etablierten Interessen!)

Um eine kritische Masse zu erreichen, müsste man sich nur auf einen gemeinsamen Nenner einigen. Dieser Nenner sollte möglichst ideologiefrei sein (also allzu „emotionale“ Themen möglichst aussparen) – und offen für ein möglichst breites politisches Spektrum. Wichtig wäre nur eine gemeinsam Verpflichtung auf eine grundlegende Reform des österreichischen politischen Systems. Unsere Demokratie funktioniert immer schlechter. Die Gewaltentrennung ist immer weniger gewährleistet. (Auch innerparteilich ist es ja überdies mit der demokratischen Mitbestimmung nicht allzu weit her.)

Parteieninteressen kommen fast immer vor den Interessen der Bürger. (Und diese haben auch nur sehr wenige Möglichkeiten zur Mitbestimmung oder Kontrolle. Stichwort: „Parteien“-Wahlrecht und „direkte Demokratie als Werkzeug der Parteien“, nicht der Bürger… )

Überdies ist das österreichische System der staatlichen Parteienfinanzierung äußerst strukturkonservativ. Für neue Bewegungen ist es da sehr schwer, Fuß zu fassen.

Unsere Demokratie muss direkter werden. Wir brauchen mehr Wahlmöglichkeiten. Und die Bürger müssen wieder das Gefühl bekommen, dass es auf ihre Stimme überhaupt „ankommt“.

Der Staat muss sparsamer mit den Mitteln der Steuerzahler umgehen – und die Verwaltung muss vereinfacht, transparenter und weniger bürokratisch werden. Das Preis-Leistungsverhältnis sollte verbessert werden. (Gebietskörperschaften, die Geld ausgeben wollen, sollten dieses auch selbst einnehmen – und verantworten – müssen.)

Und Bildung sollte nicht länger in erster Linie ein Vorwand für Ideologisierung sein – sondern Menschen dabei helfen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entfalten.

Sowohl die Bürger als auch deren Vertreter sollten generell mehr Verantwortung übernehmen – statt ständig mit der Verantwortung Schwarzer Peter zu spielen… (Ein wichtiges Beispiel dafür wäre etwa der Gesundheitsbereich – hier werden wohl mehr Ressourcen vergeudet als überall sonst – das Preis-Leistungsverhältnis ist da besonders schlecht!)

Eine neue Bürger-Reformbewegung müsste nicht unbedingt zur Wahl antreten – etwa wenn die Parteien im Parlament von sich aus freiwillig die längst fälligen Reformen für Demokratie und Verwaltung beschließen. (Was leider eher unwahrscheinlich sein dürfte.) Aber sie sollte zumindest dazu bereit und dazu fähig sein.

Es wäre aber jedenfalls wohl eine Bewegung aus Menschen, denen es nicht so sehr darum geht, etwas zu „werden“, sondern eher darum, etwas zu verändern. Und die sich auch umgehend wieder zurückziehen könnten, wenn sie ihre wichtigsten Reformziele erreicht haben.

Geistige Revolution

 Posted by cb on 27. März 2012 at 15:33  Aktuell
Mrz 272012
 

Reformen statt Revolutionen

Die letzte große Revolution war die Französische – es war die Revolution von Staat und Bürokratie, aber auch von Soziologie und Ideologie. (Es war eine kollektivistische, technokratische, zentralistische, aber auch materialistische Revolution.)

Anstelle der Abhängigkeit von den äußeren Autoritäten Adel und Klerus, trat die Abhängigkeit von den äußeren Autoritäten Staat und Wissenschaft. Wir bräuchten jetzt eine individuelle, innere Revolution. Die Befreiung unserer inneren, von all den äußeren Autoritäten…

Die Political Correctness („Soziologie als Leitwissenschaft“) ist wohl ein Auswuchs der Aufklärung – und eine letzte Folge der Frz. Revolution.

Der Sozialismus wurde vom materiell-ökonomischen Bereich zusehends auf den gesellschaftlich-geistigen ausgedehnt. („Alle Menschen SIND gleich – oder müssen eben gleich gemacht WERDEN…“)

„Unsere Bestimmung heißt Staat“

Hat (je)der Mensch eine individuelle Bestimmung – oder ist die Menschheit nur ein Kollektiv?

Die großen Blütezeiten Europas waren Antike, Renaissance und Aufklärung. Europa bräuchte endlich wieder eine kreative Renaissance…

Letztlich geht es doch auch um Kultur. Es geht aber auch um kreative Wertschöpfung. (Qualität,  Kostenwahrheit, Effizienz…) Probleme (mit möglichst minimalem Aufwand) lösen, statt sie zu verdrängen. Ressourcen einsetzen, wo sie den höchsten subjektiven Nutzen stiften, die größte subjektive Zufriedenheit.

„Subjektive, individuelle Werttheorie“ – Stichwort: Glück ist wichtiger als Geld…!“) Kultur bedeutet aber letztlich auch „Charakter“…

Werte schöpfen – jeder vor allem aus sich selbst heraus! Wertschöpfungskultur (ästhetisch, ethisch, nachhaltig…)

Sozialismus ist fast das Gegenteil: verteilt Werte um, statt sie zu schöpfen…

Aber auch Produzieren und Verbrauchen allein, ist kein Lebensinhalt. (Ressourcenverbrauch schöpft eigentlich keine Werte.) Und die Richtung ist letztlich oft wichtiger, als Tempo oder Menge. Richtung heißt auch Sinn. (Hat der Mensch eine individuelle Bestimmung – oder sind alle eigentlich gleich? Ist Schicksal nur etwas „Böses“ – oder macht es das Leben im Grunde überhaupt erst richtig interessant?)

Die „Schicksals-Sozialisten“ wollen auch Schicksal umverteilen… Aber welchen Sinn hat dann das Leben – Vegetieren, Funktionieren, Konsumieren?

Wir müssen wieder von den Ersatzbefriedigungen wegkommen, von der Flucht in Eskalation, Dosissteigerung und Materialschlacht. Sonst droht Wachstum immer mehr zur Kompensation zu werden, zur Sucht; Fortschritt zu einer Prothese („Degeneration“/Verweichlichung…)

Und Alternative bedeutet letztlich auch, den Ideologen in allen Parteien den Wind aus den Segeln zu nehmen…) Freies Spiel ALLER Kräfte – „ganzheitlicher Liberalismus“. Weder links, noch rechts am Ziel vorbei schießen. Nicht mit zweierlei Maß messen…

„Wert“ ist, was nützt und Probleme löst – egal, ob materiell oder immateriell.

Eine geistige Revolution kann nicht nur ums Geld gehen.

Wir brauchen etwa eine Gesundheits- und Bildungssystem, das mehr auf das Individuum abstellt. Das nicht nivelliert, sondern auf die Eigenart jedes Einzelnen einzugehen bereit ist.

Wir brauchen eine Alternative – auch zur „Wissenschaft als Ersatzreligion“: Jeder Mensch ein Magister; für jeden Menschen die gleiche Therapie; für jeden wissen WIR, was für ihn oder sie gut ist… Aber es SIND eben nicht alle Menschen gleich…

Entmündigung und Enteignung gehen Hand in Hand – bedingen einander oft sogar. Gegen beide müssen wir uns wehren. Gegen den ökonomischen und gegen den geistigen „Sozialismus“.

Mrz 262012
 

Man muss nicht das Kind mit dem Bade ausgießen; nur junge Pflänzchen in den alten Bestand einsetzen. Das Mögliche denken und auch aussprechen – und sich dann schrittweise diesem Möglichen immer weiter annähern.

Nur eines darf es dabei nicht geben: Tabus. Alles soll grundsätzlich in Frage gestellt werden dürfen – und dann soll das Neue mit dem Alten in Wettbewerb treten.
Es braucht dazu staatstragende Kräfte, die die Republik (weiterhin) verwalten. Aber es braucht auch einen ganz frischen Wind – und zwar von AUSSERHALB der Parteipolitik. Denn die etablierten Parteien – oder besser: das SYSTEM der Parteipolitik in Österreich – ist ja das größte Hindernis für Erneuerung.
Man muss endlich die Macht der Parteien als Institutionen (ganz unabhängig von der Parteifarbe!) schwächen. Österreich sollte endlich (wieder?) eine echte Demokratie werden. Das hieße zum Beispiel, dass die Gewaltentrennung – vor allem zwischen Regierung und Parlament – gestärkt werden muss. Wenn das Recht wirklich vom Volk ausgehen soll, dann müssen auch die Gesetzgeber echte Volksverterter sein (statt wie bisher, in erster Linie Parteienvertreter.)
Die System-Parteien sollen (und müssen) also vorläufig ruhig weiter regieren – doch zugleich sollten die Bürger selbst einen Konvent bilden, der als Reformplattform auch zur Wahl antreten – und an einer umfassenden Verfassungsreform arbeiten könnte. Nur wenn den etablierten Parteien direkt Konkurrenz um Macht und Geld gemacht wird, kann man sie eventuell auch zur Umkehr bewegen.
Wir brauchen keine Revolutionen – nach denen ja alles sogar noch viel schlechter werden könnte – aber wir brauchen kontinierliche Reformen; eine Renaissance für Österreich, aber vielleicht auch ein Modell für Europa.
Die etablierten Parteien sollen also so lange weiter regieren – bis sie entweder selbst zur Einsicht in die Notwendigkeit einer grundlegenden Erneuerung und ENT-Parteipolitisierung kommen; oder bis eine echte Alternative aus der Mitte des Volkes herangewachsen ist.
willwaehlen.at will den Bürgern die Möglichkeit bieten, sich selbständig zu organisieren, besser miteinenader zu kommunizieren und zu kooperieren – um aus ihrer eigenen Mitte qualifizierte Kandidaten für eine Bürger-Reformplattform zu finden – und auch direkt zu wählen.

 

Die Bürger müssen selbst zur Wahl antreten

 Posted by cb on 26. März 2012 at 03:01  Aktuell
Mrz 262012
 

Selbst ANTRETEN – oder jemanden anderen dabei UNTERSTÜTZEN…

Jeder Einzelne kann und muss sich selbst befreien. Man muss es nur tun: Wissen was man will – es sagen, vor allem aber auch tun! Zivilcourage bedeutet zuallererst, zu sich selbst, den eigenen Anschauungen und Empfindungen zu stehen. Sie zu artikulieren und auch entsprechend zu handeln…

Jeder Einzelne kann entweder für eine gemeinsame Bürger-Reformplattform kandidieren – oder sich einen Kandidaten oder eine Kandidatin suchen, die er unterstützen will. So funktioniert Selbstorganisation, „aus sich selbst heraus“.

Es kann nicht mehr genügen, lediglich „für“ oder „gegen“ irgendwelche der längst vorhandenen Alternativen zu sein. Wir brauchen neue Alternativen. Und die müssen aus der Mitte des Volkes kommen – nicht „von oben“. Eine echte demokratische Willensbildung von unten also. Orientiert an Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen konkreter Menschen – statt an längst überkommenen ideologischen Vorstellungen!

Es sollte einmal nicht darum gehen, dass jemand sagt: „Mir oder uns nach“ – sondern um den Aufruf, die Anregung zu sagen, „Hört auf euch selbst, folgt einander, befreit euch selbst von Ideologien und Obrigkeitsdenken!“

Niemand kann die Bürger hindern zu tun, was sie wollen – solange sie dabei keine Gesetze verletzen. (Und selbst Gesetze können ja auf demokratischem Wege verändert werden.) Sie müssen sich dessen nur bewusst sein, sich selbst vertrauen, es sich endlich zutrauen – und dann auch entsprechend handeln!

Aufhören, sich ständig äußeren Autoritäten zu unterwerfen. Aufhören, an Dinge zu glauben, von denen sie eigentlich wüssten, dass sie gar nicht stimmen.  Aufhören, Dinge zu tun, die ihnen im Grunde schaden… „Dem wird befohlen, der sich nicht selbst gehorchen kann“, sagte Nietzsche.

Wir müssen wieder lernen, auf uns selbst zu hören, einander zuzuhören – und dann gemeinsam zu handeln. Nicht gegen irgendjemanden, sondern für unsere Freiheit, unsere Zukunft, unsere eigenen Mitmenschen.

Organisieren wir uns einfach neu – mit offenem Ausgang. Nur besser als jetzt muss es werden – und das ist ja gar nicht so schwierig. Wenn sich hingegen jeder nur an den anderen orientiert, verlieren ja am Ende alle die Orientierung. (Wenn wir uns überhaupt nicht an anderen orientieren, verlieren wir sie allerdings auch…)

Der neue Strom der Demokratie muss aus vielen Quellen entspringen. Aus individuellen, unverfälschten Quellen – die zu immer größeren Flüssen werden und sich dann vereinigen… Zuerst soll die individuelle Identität stehen; daraus dann, sich Gemeinsamkeit entwickeln.

Es liegt nur an uns. Wir müssen daran glauben. Und es dann tun.

Renaissance für Österreich – wann, wenn nicht jetzt?

Wer wählt (s)eine Partei noch mit Begeisterung?

 Posted by cb on 25. März 2012 at 11:44  Aktuell
Mrz 252012
 

Die Wähler/Bürger haben das Gefühl, dass es auf sie, auf ihren „Wählerwillen“ immer weniger ankommt. Sie wenden sich ab – was den etablierten Parteien wiederum signalisiert: wir können mehr oder weniger machen, was wir wollen… Ein Teufelskreis.

Geringste Übel werden immer größer, Protest ist im Grunde ein Eigentor – Nichtwählen, letztlich auch!

Wie also den Teufelskreis durchbrechen? Als erstes müsste man mehr Wahlmöglichkeiten schaffen, um den Wählerwillen überhaupt besser abbilden zu können. Derzeit gibt jede(r) bestenfalls alle fünf Jahre einmal „die Stimme ab“…

Das Parlament sollte von einer Parteienvertretung wieder zu einer echten Volksvertretung werden. Die Bürger müssen das Gefühl haben, dass ihre politischen Stellvertreter als ihre Anwälte agieren – nicht in erster Linie als Erfüllungsgehilfen der jeweiligen Parteiführungen.

Die Gewaltentrennung muss wieder hergestellt werden.

Demokratie ist kein Konsumartikel. Die Bürger müssten sie auch als Holschuld, manchmal sogar als ihre eigene Bringschuld sehen. Sich informieren, engagieren, sich einbringen (durch Mitarbeit, Geldspenden etc.)

Man müsste auch glaubhaft machen können, dass man nicht in die Politik geht, um etwas zu „werden“ (oder zu bekommen) – sondern, um etwas zu verändern, zu geben! Letztlich ist das eine Vertrauenssache. Niemand kann im Voraus beweisen, dass er anständig sein wird…

Wer sich jedoch von den etablierten Parteien einfach nicht mehr vertreten fühlt, müsste endlich beginnen, die eigenen Interessen und Ideale eben selbst zu vertreten. Sich also mit anderen verbünden.

Kommunikation und Organisation sind ja durch die neuen Medien ja viel leichter geworden.

Warum sollte es in absehbarer Zeit nicht wieder einmal eine Politik geben, für die sich eine Mehrheit der Menschen echt begeistern kann? Weil sie sich darin wiederfinden; sich eingebunden fühlen; weil sie spüren, dass es auf sie wieder ankommt…

Und vor allem: weil sie selbst etwas dazu beigetragen haben!

Promis, Millionäre, Massenmedien….

 Posted by cb on 21. März 2012 at 12:27  Aktuell
Mrz 212012
 

… oder Eigeninitiative und Selbstorganisation der Bürger?

In Österreich heißt es, kann nur Politik machen, wer entweder sehr prominent und/oder superreich ist – oder von einem der Massenmedium unterstützt wird. Wenn das stimmt ist es schade – und auch ein bisschen ein Armutszeugnis für uns alle. Wären die Bürger nicht imstande, sich selbst zu organisieren, aus Eigeninitiative? Kann es in Österreich nichts geben, neben Parteienoligarchie, Medienoligopol, Lobbys und Kartellen aller Art? Sind wir wirklich SO unfrei?

Es gäbe doch genügend gescheite, charismatische, anständige Bürger, die bereit und fähig wären, uns auch politisch zu vertreten. Wir müssen sie nur finden und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren und zu profilieren. Als echtes Gegengewicht zu den etablierten Kräften unseres Systems. Ein bisschen frischer Wind…

Wir brauchen keine Revolution, aber wir bräuchten endlich eine Trennung der Gewalten, die wirklich auch diesen Namen verdient! Die Etablierten sollen ruhig weiter regieren und verwalten – und endlich beweisen, dass sie so „staatstragend“ sind, wie sie immer behaupten… Aber es braucht auch eine echte Vertretung der Interessen der Bürger (gegenüber jenen der Parteien.) Und das ist nur möglich, wenn wir direkt und persönlich echte Anwälte und Stellvertreter der Bürger wählen (statt weiterhin nur Parteienvertreter).

Dazu müssen wir uns unabhängig machen, selbst die Initiative ergreifen und uns organisieren; und dann eben aus unserer Mitte unsere persönlichen Vertreter wählen – möglichst abseits von Ideologie und Kaderdenken…

Im Zeitalter des Internet ist das gar nicht schwer. Man muss nur die Möglichkeit sehen, die Notwendigkeit erkennen – und man muss es dann auch TUN!

Die beste Initiative…
… ist die Eigen-Initiative

Gelernte Österreicher sind es seit jeher gewohnt, mehr oder weniger bevormundet zu werden. Man ist nicht wirklich frei, auch nie so ganz für sich selbst verantwortlich – aber es ist dafür recht bequem.

Es ist für alles irgendein Amt, eine Institution, eine Partei oder ein Verein zuständig. Und über die kann man dann herrlich schimpfen – und das trägt dazu bei, dass sich auch weiterhin nicht viel ändert.

Das einzige sichere Mittel gegen Bevormundung, wäre Eigeninitiative. Je weniger wir von anderen abhängig sind, desto weniger müssen wir uns von ihnen dreinreden lassen. Eigeninitiative bedeutet aber nicht nur, sich selbst helfen zu können – sondern vor allem auch, zu eigenständigen Urteilen und Entscheidungen zu kommen… Einen eigenen Weg zu gehen – anstatt immer nur FÜR oder GEGEN irgendeine vorhandene Position Partei zu ergreifen.

Eigeninitiative führt zur Selbstorganisation. Man muss nicht alles allein machen, aber man macht es selbstbestimmt. Gestalterisch und kreativ. Statt vor allem reaktiv.

Natürlich gibt es schlaue Demagogen die sagen: „Wir befreien euch!“ Doch dann ist man eben von DENEN abhängig. Die einzige wirklich nachhaltige Befreiung ist daher die Selbstbefreiung.

Die Befreiung der individuellen inneren Autorität jedes Einzelnen von all den äußeren, kollektiven Autoritäten. (Mit ihren Ideologien, Vorurteilen und Hintergedanken.)

Es läge an uns – man muss es nur TUN…

 Posted by cb on 17. März 2012 at 16:03  Aktuell
Mrz 172012
 

Es geht weniger um Markt versus Staat – es geht vor allem um Kollektiv versus Individumm!

Sowohl auf den Märkten, als auch in der Demokratie, können die meisten Menschen nur zwischen VORHANDENEN, mehr oder weniger geringen Übeln – oder aber auch Werten – wählen. Was auf die Speisekarte kommt, können sie kaum beeinflussen. (Es unterliegt eher den verschiedensten Ideologien, Modeerscheinungen, Machtverhältnissen und Beharrungstendenzen…)

Die Stabilität der Systeme beruht in erster Linie nur noch auf Erstarrung. Es fehlt die Dynamik. Und man kann meist nur noch JA oder NEIN sagen – immer weniger jedoch, WAS oder WIE.

Auch die Demokratie ist ein Markt, der Markt eine Form der Demokratie! Entscheidend wäre, wieviel gestalterischen Einfluss der Einzelne darauf hat… Ob wir nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Richtung beeinflussen können. Ob wir auch Einfluss auf die Rahmenbedingungen und Spielregeln haben – oder lediglich reagieren können.

Weder Staat, noch Markt – nur die Bürger selbst – können die meisten gegenwärtigen Problem lösen.

Es kommt auf die Menschen an – als Wertschöpfende, als Verbraucher, Wähler, Medienkonsumenten und „Glaubende“ (an Ideologien, Experten, Heilsbringer aller Art.)

Die Bürger können mehr Freiheit erlangen, wenn sie auch mehr Verantwortung übernehmen…

Es läge an uns. Wir können uns selbst organisieren, besser miteinander kommunizieren und kooperieren. Wir müssen es nur TUN! Wir müssen ja keine Medien konsumieren, deren Inhalte wir ablehnen; keine Produkte kaufen, die wir gar nicht brauchen; keine Parteien wählen, die uns zwar ein paar lächerliche Vorteile versprechen – auf längere Sicht aber erheblich schaden. (Und uns überdies kontinuierlich entmachten – und enteignen.) Und wir müssen auch nichts und niemandem glauben, wenn es uns nicht selbst als wirklich plausibel erscheint…

Ideen statt Ideologien

 Posted by cb on 17. März 2012 at 01:11  Aktuell
Mrz 172012
 

Eine Meinung hat fast jeder, gute Ideen sind hingegen oft Mangelware.

Statt darüber zu streiten, wer in einer bestimmten Situation recht hat, könnte man einfach Probleme identifizieren – und dann nach Lösungen suchen. Ideologie ist meist nur eine Teilwahrheit – zur jeweiligen Rechtfertigung partikularer Interessen. Ideologien polarisieren – und leben oft geradezu davon, anderen Schuld für etwas zuzuweisen. Probleme löst das selten. Im Gegenteil: oft werden sie dadurch sogar erst richtig chronisch.

Ein Wettbewerb der besseren Ideen ist viel sinnvoller als ein Kampf der Ideologien! Probleme zu lösen, bringt letztlich mehr, als „recht“ zu haben… Nicht immer lassen sich natürlich Win-Win-Situationen herstellen – aber man kann zumindest versuchen, mehr zu erreichen, als reine Nullsummenspiele.

Ideologie kennt immer Sieger und Besiegte. Die ergebnisorientierte Spieltheorie hingegen fragt eher: wer hat mehr zu verlieren (in einer bestimmten Situation)? Denn wer mehr zu verlieren hat, wird wohl auch ein größeres Interesse an einer Lösung haben. Hier kann man also ansetzen, ganz pragmatisch.

Kreative Ideen minimieren den Aufwand und/oder maximieren den Nutzen. Ideologisches Wettrüsten ist dagegen oft reine Ressourcenverschwendung…

Keine Ausreden

 Posted by cb on 15. März 2012 at 12:28  Aktuell
Mrz 152012
 

Die Demokratie kann und muss direkter werden!

Nichts steht der Demokratie in Österreich mehr im Wege, als die etablierten Parteien. Sie wollen ihre Macht nicht mit den Bürgern teilen. Sie wollen weiter von der höchsten staatlichen Parteienfinanzierung der Welt profitieren. Sie wollen direkte Demokratie weiterhin praktisch als reines Instrument der Parteipolitik benützen. Vor allem aber wollen sie keine innerparteiliche Demokratie – obwohl diese auch die Demokratie an sich stärken würde! Und daher verhindern sie auch weiterhin, dass durch ein neues Wahlrecht direkt Personen als unmittelbare Anwälte und Stellvertreter der Bürger gewählt werden – sondern wir eben wie bisher, nur einmal alle fünf Jahre eine der alten Parteien wählen dürfen bzw. müssen…

Die Methode ist einfach: wann immer ein neuer Vorschlag zur Verbesserung der Demokratie gemacht wird, erklären uns die Parteien sofort, welche Nachteile gerade DIESER Vorschlag hätte. Manchmal machen Sie sogar einen Gegenvorschlag – allerdings nur, wenn sie sich ziemlich sicher sein können, dass dieser sofort von den anderen Parteien verhindert wird! Denn darin sind sich ja alle – bei allen Streitereien – ziemlich einig: „Das System selbst soll sich nicht zu sehr ändern, denn wir profitieren doch alle davon…“ So geht das bereits seit Jahrzehnten (natürlich auch bei anderen wichtigen Themen, wie etwa der Verwaltungsreform.)

Man müsste also alle Parteien fragen: Ist die Demokratie, ist der Staat und die Verwaltung in Österreich verbesserungsfähig – und wenn ja, wie? Und dann müsste man sie fragen: Und warum tut ihr es dann nicht endlich? Die Zahl der Ausreden ist groß – aber sie sind nicht wirklich stichhaltig. Man müsste einfach immer nur sagen: Dann macht doch bitte einen besseren Vorschlag. So ließen sich die wahren Motive der Verhinderer leicht entlarven.

Eine Lösung des Dilemmas kann vielleicht darin bestehen, bereits jetzt etwa ein neues (Persönlichkeits-)Wahlrecht, zwingende Volksabstimmungen (ab einer gewissen Zahl an Unterschriften bei Volksbegehren),  und eine Deckelung der Parteienfinanzierung zu beschließen – diese jedoch erst in der übernächsten Legislaturperiode in Kraft treten zu lassen. Denn dann haben viele der jetzt handelnden politischen Akteure ihre Schäfchen bereits ins Trockene gebracht – wären also von den Änderungen nicht mehr selbst betroffen. (Und damit fiele der wesentliche Grund dafür weg, Verbesserungen zu verhindern.)

Ansonsten müssen sich eben all die unzufriedenen Bürger organisieren und gemeinsam als Reformplattform selbst zur Wahl antreten. Man braucht im Grunde gar keine Prominenten, um all den Nicht-, Ungültig- und Protestwählern ein Gesicht und eine Stimme zu geben. Man bräuchte nur ein paar (durch Unterstützungsunterschriften qualifizierte) Kandidaten, die wieder einmal Bürgerinteressen vor Parteiinteressen stellen!

Bruttonationalglück

Das einzige, was uns hindert…

 Posted by cb on 6. März 2012 at 21:55  Aktuell
Mrz 062012
 

… sind unsere eigenen Zweifel

Wir können das Land erneuern, den Staat reformieren, die Politik verbessern – Österreich auf ein neues Fundament stellen. Wir könnten es, müssten es einfach nur tun. Wer soll uns, die Bürger, den Souverän, daran hindern? Die etablierten Parteien, die Massenmedien, unsere „pragmatisierten“ Experten? Niemand kann uns hindern, wenn wir daran glauben, es für möglich halten – einfach nur tun!

Wenn uns die Etablierten nicht vertreten, müssen wir uns eben selbst vertreten. Selbst zur Wahl kandidieren; Kandidaten unterstützen, von denen wir wirklich vertreten werden wollen; Geld sammeln; eigene Medien aufbauen, was im Internet nicht schwierig ist; und nicht mehr glauben, was uns andere einreden wollen – sondern lieber das, was wir wirklich selbst für richtig halten, als richtig empfinden – was wir wirklich tun wollen.

Wir müssen uns nicht mehr unterwerfen, können uns befreien.

Wir können auf unsere eigene, innere Autorität hören – statt auf all die äußeren.

Wir müssen uns nicht verleugnen, verstellen oder verkaufen.

Notenverteilung für die Parteien?

 Posted by cb on 17. Februar 2012 at 23:18  Aktuell
Feb 172012
 

Statt bei Wahlen oder Volksabstimmungen nur ein Kreuzerl machen zu dürfen, könnte jeder Wähler Noten an alle Parteien – bzw. für verschiedene Vorschläge vergeben.

Entweder man vergibt Noten an die Parteien (oder für verschiedene Alternativen bei Volksabstimmungen) – oder man reiht sie zumindest nach Plätzen. (Zumindest die ersten drei Plätze sollten dabei vergeben werden – und könnten dann drei, zwei bzw. einen „Punkt“ einbringen.)

Der Vorteil läge darin, dass Parteien und Ideen belohnt würden, die konstruktiv, konsensual und ganzheitlich sind.

Wer polarisiert, Feindbilder bedient und die Bürger gegeneinander ausspielt, würde hingegen bestraft. (Derzeit ist es ja so, dass eine Partei zum Beispiel zehn Prozent der Wähler auf Kosten der restlichen 90 % für sich gewinnen kann; weil man ja nur entweder gewählt werden kann – oder eben nicht!)

„Qualitative Volksabstimmungen“ könnten die Bewertung mehrerer alternativer Vorschläge beinhalten. Es gäbe also nicht nur ein Dafür oder Dagegen, sondern eine Reihe von Wahlmöglichkeiten. Unterschiedliche Initiativen oder Parteien könnten jeweils eigene Vorschläge einbringen.

Eventuell denkbar wäre auch: je knapper ein Wahlresultat (oder eine Volksabstimmung) ausfällt, desto kürzer könnte dann die jeweilige Legislaturperiode (z.B. zwischen drei und fünf Jahren) – beziehungsweise die Gültigkeitsdauer des entsprechenden Abstimmungsergebnisses sein…

Und wieso sollten wir uns nicht überhaupt eine ganz neue, bessere Verfassung geben?

Etwa mit einer charismatischen Persönlichkeit als Kanzler und/oder Präsident.

Mit einer Regierung aus echten Fachexperten.

Und mit einer Gesetzgebung durch echte Volksvertreter, die unmittelbar von den Bürgern gewählt, als deren persönliche Anwälte fungieren können.

In Österreich gibt es keine echte Gewaltentrennung.

Österreich ist eine Parteienoligarchie, gestützt auf ein Medienoligopol und ein mehr oder weniger „pragmatisiertes“ Expertenkartell. Dazu noch ein paar Lobbys und Promis…

WEISSE STIMME: antreten – oder nicht?

 Posted by cb on 15. Februar 2012 at 11:32  Aktuell
Feb 152012
 

Schon jetzt stellt sich die Frage: soll bei der nächsten Wahl eine eigene Liste antreten, um „dem Weißwählen höheren Sinn zu verleihen“?

Worin kann dieser höhere Sinn bestehen?

Darüber ließe sich abstimmen. Dafür sollten Ideen gesammelt werden. (Egal, ob man dann antritt – oder nicht.)

Wer ist dafür, dass weiter vor allem Symptome bekämpft werden – und wer will einen echten Systemwechsel?

Ein System, dass unserer Verfassung entspricht – oder diese sogar noch verbessert?

Damit endlich Bürgerinteressen vor Parteiinteressen kommen; damit die Wähler mehr Wahlmöglichkeiten erhalten – und endlich das Gefühl haben, dass ihr Wille überhaupt zählt! (Und damit die Bürger wählen gehen – und zwar nicht nur, um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen oder immer größer werdende „geringste Übel“ zu wählen.)

Wir können also bereits jetzt damit beginnen, den HÖHEREN SINN des Weißwählens zu definieren. (Zum Beispiel: „direktere“ Demokratie, Sparsamkeit und Bürokratieabbau; weniger Ideologie; mehr Freiheit, Menschlichkeit und Ehrlichkeit…)

Überdies können wir Personen suchen, die bereit sind, diese Inhalte auch als Kandidaten bei der nächsten Wahl zu vertreten. Charismatische Menschen aus dem Volk, die die Interessen ihre Wähler und Mitbürger vor Ideologie und Partei stellen.

Man braucht nur einen gemeinsamen Nenner – und eine kritische Masse. Österreich könnte ein Modell für die Zukunft werden. Durch bessere staatliche Strukturen – und durch eine neue Philosophie.

Ob als Wahlplattform oder als „Bewegung der Weißwähler“: die Zeit ist gekommen – die Weiße Stimme kann sich formieren.

Entscheidend ist nur das Ziel einer umfassenden Systemreform, einer Renaissance für Österreich. Wie diese Ziele erreicht werden, ist sekundär; es soll ja nicht darum gehen, „etwas zu werden“ – sondern endlich etwas zum Besseren zu verändern!

WEISSE STIMME – statt „Systemtrottel im Hamsterrad“…

 Posted by cb on 24. Januar 2012 at 19:33  Aktuell
Jan 242012
 

Wir wollen nicht selbst etwas werden. Wir wollen lediglich den Bürgern die Gelegenheit geben, ihre eigenen Interessen zu vertreten. Besser miteinander zu kommunizieren, zu kooperieren, sich zu organisieren – etwa um als Bürger-Reformplattform gemeinsam zur Wahl anzutreten… Nicht um selbst Macht zu bekommen, sondern um etwas zu verändern, um die längst fälligen Reformen betreffend Staat und Demokratie, Verwaltung und Bürokratie, Steuern und Sparsamkeit durchzusetzen.

Nur darum soll es gehen: den Staat zu „reparieren“, damit die Demokratie wieder funktioniert; damit ein gerechtes Steuersystem und eine sparsame Verwaltung dafür sorgen, dass die Mittel der Bürger sinnvoll und gezielt eingesetzt werden; und damit endlich wieder Bürgerinteressen vor Parteiinteressen stehen.

Und um Menschlichkeit, Freiheit und Ehrlichkeit soll es gehen.

Wir brauchen keine Revolution! Wir brauchen aber grundlegende Reformen. Die Bürger müssten sich selbst stärker engagieren, ihre Ideen und ihre Energie einbringen, aber auch verstärkt mit den  Regierenden kooperieren… Das Parlament solte wieder eine echte Volksvertretung werden. Die Abgeordneten dürfen nicht weiter in erster Linie Parteienvertreter sein – sondern sollten nach bestem Wissen und Gewissen ihre Wähler vertreten. Als Anwälte der Bürger.

Wir brauchen staatstragende Kräfte – aber wir brauchen auch einen frischen Wind, eine Kraft der Erneuerung. Und die kann nur von außen kommen. Von „unten“, aus der Mitte des Volkes. Die Etablierten sollen ruhig regieren und verwalten – aber das Volk will sie dabei kontrollieren, ihnen einen Rahmen vorgeben. Deshalb brauchen wir in der Gesetzgebung ehrliche Vertreter des Volkes. Und die sollten direkt aus dem Volk kommen – und auch möglichst unmittelbar durch das Volk, also die Wähler, legitimiert sein.

Deshalb sagen wir: jeder einzelne Bürger kann sich entweder selbst als Kandidat zur Verfügung stellen – oder einen Kandidaten oder eine Kandidatin seiner Wahl unterstützen! So kann eine echte, wirklich von der Basis her gewachsene Bürgerbewegung entstehen. Und so wäre auch endlich eine echte Erneuerung des Staates möglich. Eine erfolgreiche Reform des Staates in Österreich könnte dann vielleicht sogar ein Modell sein für eine Erneuerung der EU – und für eine Renaissance Europas.

„Wertebörse“ – was haben wir zu geben…

 Posted by cb on 15. Januar 2012 at 14:21  Aktuell
Jan 152012
 

… und was wollen (und können) wir dafür nehmen?

Schulden wird man nur los, wenn man mehr gibt/zahlt, als man selbst nimmt/bekommt. Es muss nicht unbedingt Geld sein – es können auch Leistungen sein. Beiträge aller Art.

Es ist angenehmer, das zu geben, was man geben kann und will – statt zu warten bis einem gerade das genommen wird, was man gar nicht gerne hergeben möchte…

Ein „Wert“ ist letztlich alles, wofür wir bereit sind auf etwas anderes zu verzichten… (Sonst ist es bestenfalls ein Lippenbekenntnis!) Worauf sind wir also bereit zu verzichten? Auf Transferleistungen, Privilegien – auf Konsum, Sicherheit oder Bequemlichkeit? Auf fixe Vortsellungen und Ideologien? (Und auf die „Bestrafung“ jener, die andere Ideologien haben?) Oder auf „Rechte“, zu deren Einhaltung sich ohnehin niemand verpflichtet fühlt…

Freiwilligkeit ist ein hoher Wert. Und ein würdevoller Zugang zu Leistungen aller Art. Zwang sollte immer nur der letzte Ausweg sein – es sollte wenn möglich gar nicht soweit kommen.

Gesellschaftsverträge werden in der Regel von niemandem unterschrieben. Also fühlt sich auch fast niemand daran gebunden. Besser wären Verträge, die sehr wohl unterschrieben werden – und sei es, bei einer Wahl oder Volksabstimmung.

Wenn die Bürger Anteilseigner des Staates sind, dann haben sie nicht nur Rechte, sondern auch Verantwortung. Letztlich zählt aber die Frage: wer hat mehr zu verlieren? Und was sind wir bereit zu tun, um es eben nicht zu verlieren? Ganz pragmatisch statt ideologisch.

Wir müssten die Kommunikation zwischen den Bürgern verbessern, damit auch die Kooperation verbessert wird. Damit die Menschen ihre Potentiale besser ausschöpfen können; mehr und Besseres geben können – und weniger von anderen brauchen, also unabhängiger werden. Dies ist in unser aller Interesse. (Mit Ausnahme der „Etablierten“ natürlich – die ja gerne abhängige Menschen haben – als Wähler, als Konsumenten, als „Unwissende“ usw.)

Wir haben viel zu viel Ersatz und Kompensation im System. Viel zu viel Einmischung, Umverteilung und Bürokratie. Alles könnte viel direkter organisiert sein. Viel sparsamer, einfacher und gerechter. Jeder kann einen Beitrag leisten – und dafür auch entsprechende Gegenleistungen erhalten.

Fest muss aber stehen, dass die Mehrheit der Menschen nicht auf Dauer mehr nehmen kann als geben – speziell angesichts der ohnehin schon exorbitant hohen Schulden; angesichts von Überalterung und Ressourcenverschwendung aller Art. Und angesichts eines Mangels an kreativen Ideen, individueller Initiative und Risikobereitschaft.

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