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Agenda 2050

Jeder muss sich letztlich selbst befreien!

 Posted by cb on 8. September 2013 at 13:31  Aktuell
Sep 082013
 

Der Künstler Jonathan Meese hat einmal gesagt: „Nie freiwillig Verantwortung abgeben!“

Das ist ein Schlüssel, denn hier beginnt es: Wer Verantwortung abgibt, verliert dadurch auch seine Freiheit. Und die Freiheit bekommen wir nur zurück, indem wir wieder mehr Eigenverantwortung übernehmen…

Und Frank Stronach hat gesagt: Wir brauchen eine „geistige Revolution“. Aber er hat noch nicht gesagt, wie diese aussehen sollte…

Das Zeitalter der polarisierenden Ideologien und ihrer bürokratischen Institutionen ist vorbei. Der Glaube an die Plan- und Machbarkeit von allem, wird sich auch nicht mehr lange aufrechterhalten lassen… Selbstorganisation, Eigenvorsorge, innere und äußere Unabhängigkeit werden gefragt sein.

„Selber denken“, heißt ein neues Buch von Harald Welzer. (Aber auch selber empfinden und fühlen, könnte man hinzufügen.)

Und nur glauben, was man wirklich selber glaubt. (Und nicht, was einem dieser oder jener einredet.)

Doch nur, wer den Ideologien aller Lager den Wind aus den Segeln nehmen kann, wird mit einer liberalen Politik der Mitte eine Chance haben.

Die Ideologien sind ja Teilwahrheiten – irgendwie, irgendwo haben sie alle auch ein wenig recht… Und das muss man ihnen auch konzedieren – dann aber auch jene Teile entlarven, die schlichtweg falsch und verlogen sind!

Mehr Freiheit, weniger Steuern…

 Posted by cb on 14. Juli 2013 at 13:29  Aktuell
Jul 142013
 

Je weniger Freiheit die Bürger haben, desto „teurer“ wird der Staat. Denn wenn der Staat für alles zuständig ist, sich überall einmischt, alles regelt, so erfordert das großen bürokratischen Aufwand – und entsprechend hohe Kosten. Je selbständiger und eigenverantwortlicher hingegen die Bürger sind, desto weniger brauchen sie den Staat. Und desto weniger Geld – also Steuergeld – braucht dieser Staat. (Es darf nicht so weit kommen, dass alles verboten ist – außer den Dingen, für die man Steuern zahlen muss.)

Wir können also beides haben: mehr Freiheit und eine geringere Steuerlast!

Wir müssen nur aufhören zu glauben, dass es der Staat immer nur „gut mit uns meint…“

 

Aufklärung ODER Political Correctness?

 Posted by cb on 21. Juni 2013 at 15:03  Aktuell
Jun 212013
 

Es gibt im Grunde fast nichts „Unaufgeklärteres“ als die Political Correctness.

Aufklären heißt ja entlarven: Ideologien, Verdrängtes, Halbwahrheiten…

Im Grunde ginge es also darum, die Dinge möglichst exakt „beim Namen zu nennen“. Ohne Tabus, ohne Übertreibung, ganz ehrlich.

DAS wäre „aufklärerisch“. Wir bräuchten vielleicht eine neue Aufklärung, gerade gegenüber der PC – nur so kann man Ideologien überwinden – und damit auch den chronischen Stillstand! (Der ist ja ein Patt – und kann nicht überwunden werden, weil ALLE polarisieren – einander gegenseitig die Schuld zuschieben – weil niemand das aussprechen will, was ja an sich fast alle wissen: dass wir uns nämlich ALLE werden ändern müssen, wenn sich wirklich etwas ändern soll.)

Sonst werden wir nämlich den Stillstand nie überwinden. Man muss die Ursachen analysieren – und dann „SAGEN, WAS IST“ (- das ist immer noch die größte Revolution…)

Political Correctness sind aber letztlich vor allem ideologische Moral-Vorstellungen. Die Alternative dazu wäre wohl eher die gute alte „Goldene Regel“: behandle andere „mitfühlend“, versetze dich in sie hinein…

Die Zukunft läge gleichsam in einer Überwindung der polarisierenden Ideologien – und vor allem jener der Political correctness.

PS: Wir sind natürlich noch immer stark geprägt von der Frz. Revolution – im Glauben an Staat, Bürokratie, Gleichheit/Kollektivismus, Soziologie/Wissenschaft, Machbarkeitsdenken, Materialismus, Ideologien und Institutionen aller Art…

Wirklich „wissenschaftlich“ aber wäre es, völlig neutral an alle Fragestellungen heranzugehen – unvoreingenommen zu schauen und zu beschreiben – und nicht mit zweierlei Maß zu messen oder von vornherein Partei zu ergreifen!

Viele verwechseln auch Aufklärung mit (Gegen-)Propaganda. Doch im Grunde ging es ja in der Aufklärung und Frz. Revolution um die Emanzipation gegenüber Adel und Klerus. Die stellen aber heute wirklich keine „Gefahr“ mehr da. An ihrer Stelle sind aber jetzt der Staat und seine vielen Institutionen – und eine „Wissenschaft“, die man vielleicht eher als Soziologie (oder einfach Ideologie) bezeichnen könnte.

Die Menschen sind aber mittlerweile wohl mindestens so unfrei. Sie haben nur ihre Abhängigkeiten gewechselt: jetzt sind es eben der Staat, der passive Konsum (nicht zuletzt von Medien) – und das Wissen von „Experten“.

Eine NEUE Freiheit…

 Posted by cb on 11. Juni 2013 at 22:43  Aktuell
Jun 112013
 

…und ein neuer Typus von Partei?

Freiheit, Menschlichkeit, Wahrhaftigkeit

Die neue Freiheit ist vielleicht „mitfühlender und ehrlicher“… Empathie und Kostenwahrheit. Probleme nicht auf andere schieben – weder in der Gegenwart, noch in die Zukunft.

Freiheit ist ja im Grunde etwas Natürliches: Das – im freien Spiel der Kräfte – von selbst Gewachsene. (Das nicht einem Plan oder Kalkül Unterworfene.)

Die Grünen waren die letzte richtig „neue“ Partei. (Bei den Piraten sah es einige Zeit auch danach aus – doch jetzt wieder immer weniger!) Doch auch die Grünen wollen die neuen Probleme noch mit alten Methoden lösen: ideologisch, mit Gesetzen, Vorschriften, Verboten; mit Steuern, neuen Institutionen und immer neuen „Rechten auf…“ – vor allem aber mit dem unerschütterlichen Glauben an die „Gleichheit“. (Der ja letztlich vor allem noch auf die Frz. Revolution zurückgeht – Stichwort: Kollektivismus, Zentralismus, aber auch: starke „Verwissenschaftlichung“ des Lebens.)

Und auf „Gesetzesglauben“ in jeder Hinsicht: dieser wurde zuerst entlarvt in der Religion, dann im Staat, letztlich aber auch in der Wissenschaft, siehe Physik.

Gesetzesglaube und Gleichheitsideologie gehören aber im Grunde zusammen.

Wissenschaft ist immer auch eine Ideologie, die Modetrends unterworfen ist… Und der Gesetzesglaube hängt auch mit dem Glauben an die Plan- und Machbarkeit (von fast allem) zusammen: der Staat, die Wissenschaft, die Technologie haben für alles eine Lösung! Doch wie wir immer stärker sehen, stimmt das nicht.

Konsum soll dann (fast) alle Probleme kompensieren. (Eine „unheilige“ Allianz von Sozialdemokraten und Industrie: „mehr Konsum…“) Die EU ist vor allem noch eine Konsum-Union! Doch Konsum macht NOCH abhängiger. Bis zur Sucht.

Schon als Kinder werden wir vor allem zu KONSUMENTEN erzogen. Abhängig vom Konsum, vom Staat, von diversen Experten – und von den Medien.

Jetzt wäre es eigentlich Zeit für ein Ende der Ideologien – das beginnende Ende der Institutionen erleben wir ohnehin schon!

Also: kleinere Einheiten, mehr Selbstorganisation, Nachbarschaftshilfe, Wettbewerb UND Kooperation… Und größere Unabhängigkeit.

Fazit: Freiheit – Verantwortung – Mitgefühl – (kreative) Wertschöpfung – Ganzheitlichkeit – Maß und Mitte…

 

 

Freiheit statt Gleichheit?

 Posted by cb on 1. Juni 2013 at 13:10  Aktuell
Jun 012013
 

Freiheit, Mitgefühl und Ehrlichkeit wären wohl die drei wichtigsten Zutaten für eine neue Politik der Mitte. Eigenverantwortung, aber auch Mitgefühl mit anderen. (Und eine ehrliche, offene Kommunikation miteinander.)

„Sich vertragen“, heißt Verträge zu schließen. Vertragsfreiheit also. (Aber dazu braucht es ein freies Spiel ALLER Kräfte. Nicht nur der etablierten…)

Freiheit und Mitgefühl. Freiheit und Nachhaltigkeit. (Freiheit – Ungleichheit – Brüderlichkeit?)

Nachhaltigkeit bedeutet letztlich Ehrlichkeit: Probleme nicht zu verdrängen (in die Zukunft, auf andere…) – sondern die Probleme zu LÖSEN. Kreative Wertschöpfung (materieller und immaterieller Werte) – statt Wettrüsten, Materialschlacht, ständige „Dosissteigerung“ und Flucht in die Eskalation.

 

NEUE POLITIK

 Posted by cb on 23. März 2013 at 12:09  Aktuell
Mrz 232013
 

Eine Partei für das Individuum?

Es GIBT nur eine echte Minderheit: das Individuum! Aber genau DIESE Minderheit hat keine Lobby; niemanden, der sich um sie kümmert. Also muss sich eben jeder Einzelne – sofern er oder sie das will – SELBST befreien!

Raus aus den Abhängigkeiten

Wenn wir uns von all den „äußeren Autoritäten“ befreien wollen, müssen wir uns zuerst von unserer Abhängigkeit befreien: vom Staat, vom Konsum, von Experten und Gurus aller Art…

Abkehr von Ideologien aller Art

Ideologien sind Teilwahrheiten, um partikulare Interessen zu rechtfertigen. Sie arbeiten mit Feindbildern, mit Polarisierung und Schuldprojektion. Und sie führen meist zu einem Patt. (Also zu einer Konservierung des jeweiligen Status Quo… Deswegen sind sie ja selbst unter „erbitterten“ Gegnern so beliebt: die Etablierten bleiben auf diese Weise im „System“ unter sich.)

Absage an den Gleichheitswahn

Freiheit-UNgleichheit-Brüderlichkeit, könnte das neue Motto lauten… Es lebe die Autonomie in Vielfalt!

Solidarität, Mitgefühl und Menschlichkeit sind auch – und gerade – unter „Ungleichen“ möglich.

Überwindung eines übertriebenen Materialismus

Absolute Gleichheit gibt es ohnehin nur auf der materiellen Ebene. Im Leben, unter Menschen, im geistigen Bereich, KANN es gar keine Gleichheit geben! Daher ist der Versuch der Gleichmacherei letztlich ein völlig unsinniges Unterfangen.

Geben ist seliger als nehmen…

Die Politik scheint sich zusehends auf jene Leute zu konzentrieren, die von allem immer mehr nehmen, als geben wollen… Das KANN sich auf Dauer nicht ausgehen! Wer kümmert sich eigentlich um jene, die bereit sind, mehr zu geben, zu zahlen und zu tun?

Konsum ist keine Leistung

Zu viel Konsum ist sogar ein ziemliches Problem… Daher ist es besser, Arbeitsleistungen weniger – Konsum dafür mehr zu besteuern. (Wobei natürlich grundsätzlich immer WENIGER Steuern zu bevorzugen wären – was bei den derzeitigen Schuldenständen aber wohl leider als unrealistisch zu betrachten ist.)

Besseres Preis/Leistungsverhältnis im Staat

Der Staat muss jedenfalls entweder billiger werden – oder wenigstens besser! Die Steuerlast für die Bürger muss gesenkt werden. (Bei der derzeitigen Belastung, müssten die Leistungen des Staates eigentlich VIEL besser sein…)

Außerdem mischt sich der Staat überall ein und bevormundet seine Bürger. (Man könnte manchmal fast meinen, in Österreich sei alles verboten – außer dem, wofür man Steuern zahlen muss…)

Personen wählen, statt Parteien

Unsere Politiker sind Parteienvertreter – als solche sind sie ja auch gewählt worden! Wir sollten sie stattdessen lieber direkt und persönlich wählen: als Anwälte und Stellvertreter ihrer Wähler…

 

DAS sollten wir ändern…

 Posted by cb on 23. Februar 2013 at 16:05  Aktuell
Feb 232013
 

„If voting made any difference, they wouldn’t let us do it.“

~Mark Twain

Einfach zu sagen, was IST, ist die größte Revolution!

 Posted by cb on 17. Januar 2013 at 21:12  Aktuell
Jan 172013
 

Man kann immer sowohl links als auch rechts am Ziel vorbei (oder darüber hinaus) schießen…

Ideologien sind meist Teilwahrheiten zur Rechtfertigung des (jeweiligen) Eigennutzes!

Sie „leben“ von ihren jeweiligen Gegen-Ideologien – also von Polarisierung und gegenseitiger Schuldprojektion. (So kann man ewig Schwarzer Peter spielen – und kann sicher sein, dass sich nichts/niemand ändern wird/muss…)

Ideologien missbrauchen Missstände gerne als Vorwand, um den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

 

Demokratisch oder politisch korrekt?

 Posted by cb on 15. Januar 2013 at 23:54  Aktuell
Jan 152013
 

Wir werden uns entscheiden müssen…

Was heute als „politisch korrekt“ gilt, ist zum großen Teil nicht mehrheitsfähig. Dennoch bezeichnen sich jene, die für sich die Deutungshoheit über die Political Correctness beanspruchen, ganz selbstverständlich als demokratisch. Wenn dann jedoch Wahlen oder Abstimmungen „gegen“ sie ausgehen, wollen sie die Resultate nicht akzeptieren.

Wir müssen uns aber entscheiden: wollen wir eine Herrschaft der Mehrheit – oder lieber das Diktat einer Minderheit, die sich selbst für überlegen hält? Beides hat wohl Vor- und Nachteile – man sollte aber so ehrlich sein, dies auch zuzugeben.

Wer jedenfalls für mehr Demokratie eintritt, sollte auch akzeptieren, was die Mehrheit will. Auch wenn diese mitunter ziemlich „unkorrekt“ sein kann.

Brauchen wir eine neue Partei?

 Posted by cb on 30. Dezember 2012 at 02:42  Aktuell
Dez 302012
 

Wir brauchen sicher eine neue Politik. Eine kreativere, ehrlichere, fairere Politik. Demokratie braucht Wettbewerb. Wettbewerb der Ideen, aber auch Wettbewerb der Persönlichkeiten.  Also auch mehr Wahlmöglichkeiten.

Vielleicht muss sich die Politik mehr an dem orientieren, was ist – und an dem was sein könnte; aber weniger an dem, was sein „sollte“? (Also mehr an der Realität – aber auch den Möglichkeiten zur Veränderung  – und weniger an verschiedenen Ideologien.)

Je weniger Verantwortung jeder Einzelne übernimmt, desto mächtiger wird fast automatisch der Staat. (Aber auch Industrie, Medien, diverse Experten und Glaubenssysteme aller Art…)

Nachdem in letzter Zeit Banken und Finanzwirtschaft in Misskredit geraten sind, wird jetzt oft ein „Primat der Politik“ gefordert. Aber was heißt das eigentlich? In Österreich etwa, ist die Demokratie doch eigentlich eine Parteienoligrachie. (Das Recht geht also weniger vom Volk, sondern viel eher von den Parteien aus.) Es sollte also vielleicht eher einen Primat der individuellen Freiheit und Verantwortung geben – statt ständig nur die Abhängigkeiten zu wechseln… (Abhängigkeit vom Konsum; vom Staat und seinen „Wohltaten“;  von der Meinung der Promis und dem Wissen von Experten; und nicht zuletzt vom Urteil der Medien.)

Die auffälligste Innovation der letzten Zeit im politischen Spektrum waren wohl die Piraten. Sie sind eine Art Prototyp einer neuen Spezies von Partei. Der Beginn einer Entwicklung. Aber sie werden fast sicher irgendwann gleichsam nur als „Vorläufer“ einer neuen Generation von Partei(en) gesehen werden.

Letztlich werden wir wohl einige Begriffe neu definieren müssen. Konservativ, liberal, solidarisch, nachhaltig – was soll das heißen, abseits ideologischer Leerformeln? Konservativ sollte man wohl nur gegenüber Dingen sein, die es wirklich wert sind, bewahrt zu werden. Liberal sollte ein „ganzheitlicher“ Begriff sein, der sich nicht nur selektiv auf jene Freiheiten bezieht, die einem jeweils gerade sympathisch sind – oder die man für sich selbst beanspruchen möchte. Nachhaltigkeit hieße vielleicht vor allem Ehrlichkeit: also Probleme zu lösen, statt sie immer weiter zu verdrängen… Und Solidarität erforderte wohl vor allem die Bereitschaft, sich auch in andere hinein zu versetzen, mit ihnen mitzufühlen. (Ohne sie zu bevormunden oder vereinnahmen.)

Demokratie-„Verhinderungs“-Paket?

 Posted by cb on 23. Dezember 2012 at 01:34  Aktuell
Dez 232012
 

Rot-Schwarzes Kalkül: „Gerade nur so viel nachgeben, dass wir weiter so viel Parteienmacht behalten können, wie möglich…“

Es wäre positiv, wenn Vorzugsstimmen bei Wahlen bundesweit vergeben werden könnten – und wenn die Unterstützung von Volksbegehren auch elektronisch möglich wäre. Das hat die Initiative MEHR WAHLRECHT allerdings schon seit Jahren gefordert…

Doch es ist viel zu wenig. Eine typische Alibi-Aktion der Parteipolitik! Nicht eine bessere und direktere Demokratie ist im Grunde das Ziel, sondern eigentlich eher deren Verhinderung… Angesichts der vielen neuen Parteien und Initiativen – und des steigenden Drucks seitens der Medien und der gesamten Bevölkerung – soll den Reformkräften nur ein bisschen der Wind aus den Segeln genommen werden! Ein einfaches Kalkül: möglichst wenig Macht abgeben, um möglichst viel Macht behalten zu können.

Man will die Bürger beschwichtigen: „Wir geben Euch ohnehin mehr demokratische Mitbestimmungs-Möglichkeiten – ihr müsst also keine der neuen Parteien und Initiativen unterstützen.“

Ziel: Das Volk soll weiter keine „Volks“-Abstimmungen erzwingen können… Es soll weiterhin kein echtes Persönlichkeitswahlrecht geben, weil dies die Parteienmacht schwächen würde… Österreich soll weiterhin die zweithöchste staatliche Parteienfinanzierung der Welt behalten… Die etablierten Parteien sollen sich auch weiter auf ein „wohlwollendes“ Medienoligopol und Expertenkartell stützen können… Und überbordende Bürokratie, Geldverschwendung und Bevormundung sollen weiter auf der Tagesordnung bleiben!

Die Gedanken bestimmen das Schicksal….

 Posted by cb on 22. Dezember 2012 at 23:41  Aktuell
Dez 222012
 
  • Unsere Gedanken werden zu unseren Gefühlen.
  • Unsere Gefühle werden zu unseren Worten.
  • Unsere Worte werden zu unseren Taten.
  • Unsere Taten werden zu unseren Gewohnheiten.
  • Unsere Gewohnheiten bilden unseren Charakter.
  • Unser Charakter bestimmt unser Schicksal.

oder:

  • Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte!
  • Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Taten!
  • Achte auf Deine Taten, denn sie werden Deine Gewohnheiten!
  • Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter!
  • Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal!

Jüdischer Talmud

PS: Hier sei erwähnt, dass diese Angabe genauso präzise ist als schriebe man: „Aus der Bibel”. Kaum eine Lebensberatungsseite, die dieses Zitat nicht benutzt. Kurz: Es ist überall und inflationär – nur: es steht nicht im Talmud, sondern stammt vom englischen Schriftsteller Charles Reade. In der englischsprachigen Literatur wurde das Original »We sow a thought and reap an act; We sow an act and reap a habit; We sow a habit and reap a character; We sow a character and reap a destiny.« einem chinesischen Sprichwort zugeschrieben.
http://www.talmud.de/cms/Haeufige_Fragen.377.0.html

Demokratie statt Bürokratie

 Posted by cb on 22. November 2012 at 19:02  Aktuell
Nov 222012
 

Sparsamere und bessere Verwaltung durch direktere Demokratie

Effizienterer, schlanker Staat und bessere Verwaltung durch direktere Demokratie: Einen effizienteren Staat bekommen wir nur über eine direktere Demokratie…

Subsidiaritätsprinzip statt Florianiprinzip: wer Steuergeld ausgeben will, soll dies auch vor seinen Wählern verantworten müssen…

Verschwendung von Steuergeldern durch den Staat und Mangel an Demokratie gehen sehr oft Hand in Hand. Das kommt uns teuer. (Man findet leicht eine Mehrheit, wenn es darum geht, das Geld anderer Leute auszugeben – beim eigenen sind die meisten viel sparsamer.)

Wir brauchen mehr Wettbewerb in Demokratie und Verwaltung – durch kleine Einheiten: Small is beautiful!

Ohne Demokratiereform wird es wohl auch keine Verwaltungsreform geben! (Ein undemokratischer Staat ist meist auch schlecht verwaltet. Weil es zu wenig Kontrolle und Transparenz gibt.)

Gewalten teilen statt umverteilen!

Der Staat sind die Parteien. Sie nützen ihre Macht, um ihre Macht zu bewahren! Sie benützen Steuergelder, um sie an jene Menschen umzuverteilen, von denen sie glauben, dass diese sie dann am ehesten wählen werden. (Wer einen auf KEINEN Fall oder auf JEDEN Fall wählt, ist da ja vergleichsweise uninteressant…) Das Kriterium für Umverteilung ist also weniger die Bedürftigkeit der Transferempfänger – also die individuelle Gerechtigkeit – sondern vielmehr die vermutete Chance, diese Empfänger dadurch zu Wählern der jeweils eigenen Partei zu machen!

Jeder Staat verteilt um. Wenn dabei aber von Gerechtigkeit die Rede sein soll, dann müsste zuerst einmal die Macht im Staate umverteilt werden. Nämlich weg von den Parteien und weg von der Exekutive. Und hin zum Souverän – den Bürgern und deren möglichst direkt zu wählenden Stellvertretern! Das heißt: vor der Umverteilung müsste die Gewaltenteilung kommen! Solange sich die Parteien mehr oder weniger als Selbstzweck betrachten, kann es keine gerechte Umverteilung geben. Weil es dann immer um die Macht der Parteien, aber fast nie um die Rechte der Bürger gehen wird…

Derzeit ist Umverteilung vor allem eine Umverteilung der Macht von den Bürgern zum Parteienstaat – mit dem Ziel der Stimmenmaximierung. Je abhängiger die Bürger sind, desto leichter kann man über sie Macht ausüben. Je mehr man die Bürger gegeneinander ausspielt, desto ungestörter kann man sie beherrschen. Je mehr die Bürger entmündigt werden, desto leichter kann man sie auch enteignen. Je mehr man sie enteignet, desto mehr sind sie auf die „Almosen“ des Parteienstaates angewiesen. Und so weiter, und so weiter… Ein Teufelskreis, der nur durchbrochen werden kann, wenn sich die Bürger nicht mehr auseinander dividieren lassen. (Die Macht des Staates beruht nicht zuletzt auf dem gegenseitigen Misstrauen der Bürger zueinander – und auf dem mangelnden Selbstvertrauen jedes Einzelnen… Es läge also an uns! Denn die Parteien werden ihr Paradies nicht freiwillig verlassen.)

Nov 012012
 

Die alten Systemparteien werden in nächster Zeit weiter „abschmelzen“. (Die „große“ Koalition ist ja schon jetzt kaum noch über 50%!) Neue Parteien und Bewegungen werden dafür im Schmelzwasser dieser alten Parteien wachsen. Ganz organisch.

Die Österreicher lieben bekanntlich Stabilität, Verlässlichkeit und Vertrautes. Doch es braucht ja eigentlich niemand Angst vor einer Destabilisierung zu haben. Denn auch die neuen Bäume wachsen ja nicht gleich in den Himmel… Sie ersetzen nur langsam und kontinuierlich die alten. Schritt für Schritt. (Schon Joseph Beuys sagte: „Wir brauchen keine Subkultur oder Gegenkultur – wir müssen nur neue Pflänzchen in den alten Bestand einsetzen!“ Wir brauchen auch keine Revolution, höchstens eine „geistige“, wie es Frank Stronach formuliert hat. Aber der ist ja auch nicht mehr ganz jung – wenn auch mit erstaunlich frischem Elan…)

Eine neue Generation von Parteien, vor allem aber von Politikern, wächst nun heran. Die Piraten waren die ersten. Sie waren der „Prototyp“ der neuen Partei. Innovativ, unorthodox, interessant. Aber noch nicht ganz ausgegoren, von Kinderkrankheiten heimgesucht. Es werden andere kommen, die den Typus der neuen Partei weiter entwickeln! Sie sind sogar schon da. Sie werden die alten Parteien überflügeln – nicht gleich, aber bald! Die alten werden weiter schrumpfen, die neuen Parteien werden dafür wachsen. Eine fast „harmonische“ Wachablöse…

Alles hat seine Zeit. Jetzt kommt die Zeit für etwas Neues. Für eine neue Koalition – für ein neues Österreich.

„Der Traum Europas“ von Milan Vukovich

 Posted by cb on 1. November 2012 at 01:41  Aktuell
Nov 012012
 

 

 

Europa und die Sozialutopien der Antike

Milan Vukovich

Europäische Gesellschaftsutopien, angesiedelt zwischen ideologischen Grundlagen sozialer Bewegungen und feudaler Machtgebilde, bilden nach wie vor kein historisch vererbbares und homogenes Kulturgerüst. Vielmehr steht heute die Zeit wieder gleichsam am Beginn. Trotz Katharsis der Moderne wird ausgehend von der frühen europäisch mythischen Grundlage über die langewährenden monarchisch christlichen Geschichtsverläufe und über die Vervollkommnung des grundsätzlich Demokratischen an der Utopie weitergeformt werden müssen. Wer oder was zum Träger der Hoffnung mutiert, kann nun mit dem Ziel einer wieder völlig neuzustrukturierenden Gesellschaft thematisiert werden.

Die Kultur Europas, jahrtausendealtes Erbe, welches von den Künsten weitergereicht wird, was wird eigentlich weitergereicht? Es ist die Diskrepanz als Wurzel und Identitätsfaktor, als erfindungsspendende widersprüchliche Kulturprämisse, welche von Epoche zu Epoche neu aufbereitet wird. Auch jetzt. Betrachten Sie die Ursprünge:

„Golden war das Geschlecht der redenden Menschen, das erstlich die unsterbenden Götter, des Himmels Bewohner erschufen. Jene lebten, als Kronos im Himmel herrschte als König, und sie lebten dahin wie Götter ohne Betrübnis, fern von Mühen und Leid, und ihnen nahte kein schlimmes Alter, und immer regten sie gleich Hände und Füße, freuten sich an Gelagen, und ledig jeglichen Übels starben sie, übermannt vom Schlaf, und alles Gewünschte hatten sie. Frucht bescherte die nahrungsspendende Erde immer von selber, unendlich und vielfach. Ganz nach Gefallen schufen sie ruhig ihr Werk und waren in Fülle gesegnet…“. Hesiods Bild des Goldenen Geschlechts, Hesiod, griech. Dichter, Ackerbauer und Viehhalter, + ca 650 v.Chr.

„Und hier war beim Mahl der Sitz der phaiakischen Fürsten, wenn sie schmausten und zechten; stets hatten sie volles Genüge. Goldene Knaben standen auf schöngefertigten Sockeln ringsum und hielten in Händen brennende Fackeln, um beim Mahl die Nächte hindurch das Haus zu erleuchten. Fünfzig dienende Weiber sind im Palast beschäftigt…“, Homer, Odyssee, spätes 8. Jh.v.Chr.

„Hört: Alles wird künftig Gemeingut sein und allen wird alles gehören; sich ernähren wird einer wie alle fortan, nicht Reiche gibt es noch Arme…“, Aristophanes, Meister der attischen Komödie, +380 v.Chr. in Athen

 

Milan Vukovich, Wien 2011

www.milanvukovich.at

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