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Bessere PR für die PC?

 Posted by cb on 6. Juli 2014 at 14:33  Aktuell
Jul 062014
 

Wenn die „politisch Korrekten“ ihre Ziele auch wirklich erreichen wollen, sollten sie vielleicht ihre Methoden ändern!

Wie immer, wenn es um PR geht, ist Ehrlichkeit letztlich besser, als Täuschung. Wer wirklich an etwas glaubt, sich wirklich „im Recht“ fühlt, der braucht nicht mit zweierlei Maß zu messen, Fakten zu verdrehen oder zu übertreiben.

Es sollte genügen, die Dinge einfach beim Namen zu nennen, einfach zu sagen, was ist.

Polarisierung und (gegenseitige) Schuldzuweisungen mögen vorübergehend für Aufmerksamkeit sorgen – Probleme werden dadurch nur in seltensten Fällen gelöst. Der Schwarze Peter wird da oft zum Boomerang…

Es ist besser, jene, die man überzeugen möchte, gleichsam selbst auf etwas „draufkommen“ zu lassen – anstatt ihnen das Gefühl zu vermitteln, dass sie bevormundet werden sollen. Demut und Bescheidenheit wirken zumeist überzeugender, als Bevormundung oder Selbstgerechtigkeit.

Wer in der Zukunft mehr Toleranz, Mitgefühl und Respekt im zwischenmenschlichen Umgang anstrebt, sollte möglichst darauf verzichten, den jeweils anderen immer die Vergangenheit vorzuwerfen. Wem die Vergangenheit verziehen wird, der ist meist natürlich viel eher bereit, sich – oder das eigene Verhalten – in Zukunft zu ändern. (Man muss ja nicht gleich alles vergessen – kann einander aber wenigstens, so gut man eben kann, vergeben…)

Gefährlich ist es auch, immer gleich von „Rechten auf…“ zu sprechen – das erhöht sofort den Widerstand der Gegenseite… Der kategorische Imperativ ist kein gutes Instrument zur Friedensstiftung. (Und was nicht freiwillig gemacht wird, ist ohnehin nicht viel wert.) Es muss (ja soll wohl) nicht immer gleich Sieger und Verlierer geben – es können auch mehrere Sicht- oder Verhaltensweisen nebeneinander bestehen.

Oft sind die „Parteien“ in weltanschaulichen Auseinandersetzungen im Grunde gar nicht so weit auseinander… Wer sich selbst in seiner Eigenart respektiert fühlt, ist meistens eher bereit, dies anderen ebenfalls zuzugestehen. (Vorurteile beruhen ja sehr oft auf Gegenseitigkeit.)

Leider gibt es immer Menschen und Gruppen, die von Konflikten profitieren. Sie sind dann keine guten Anwälte in der Sache. „Teile und herrsche“, gilt leider häufig auch in ideologischen Fragen… Also lassen wir uns nicht auseinander dividieren – sondern suchen wir das Gemeinsame, Verbindende – aber leugnen auch nicht die Unterschiede.

„Differenzieren statt diskriminieren – integrieren statt nivellieren“, könnte hier vielleicht ein Motto sein! Womit wir wieder bei der Ehrlichkeit wären.

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