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WAS KOMMT NACH DEN GRÜNEN?

 Posted by cb on 21. Oktober 2013 at 14:55  Aktuell
Okt 212013
 

Die Grünen hatten damals die „Grenzen des Wachstums“ als Meta-/Mega-Trend – das war zum ersten Mal, dass die natürlichen Ressourcen global knapp zu werden drohten…

Aber die Grünen betreiben noch immer Symptombekämpfung! Sie sind noch im alten Paradigma (der Bevormundung.) Sie wollen weiter möglichst ZENTRAL steuern; glauben an große Institutionen, an die allgemeine „Plan- und Machbarkeit“ – und an den Gleichheitsmythos.

Wenn aber vor allem die „Gleichheit“ im Zentrum steht, bleibt die Menschlichkeit oft auf der Strecke… Menschlichkeit ist ja letztlich subjektiv – also eine Frage des Empfindens. Man kann sie also nicht messen. (Gleichheit hingegen, ist oft eher eine Vorstellung, ein Konzept. Weil ja häufig Menschen, Dinge und Situationen verglichen werden, die man eigentlich gar nicht richtig vergleichen kann.)

Was wäre nun der NÄCHSTE Schritt?

Jetzt ginge es vielleicht darum, wieder stärker zur SELBST-Steuerung – und -organisation zu gelangen. Eine neue Generation von Individuen, die nicht mehr freiwillig die Verantwortung abgeben wollen – um  SELBST urteilen und entscheiden zu können – um unabhängiger zu sein.

Die Freiheit, selbst zu entscheiden, ist doch die vielleicht wichtigste Freiheit überhaupt!  (Und Freiheit gibt es eben nicht im Kollektiv, sondern nur individuell. Aber sie sollte für ALLE Individuen gelten.)

Tun, was man WIRKLICH will – dabei aber nicht rücksichtslos, sondern auch mitfühlend – also sozusagen ein „empathischer Individualismus“…

Und Nachhaltigkeit – aber auch im ökonomischen Sinne. (Größere „Ehrlichkeit gegenüber Problemen aller Art: Lösen statt verdrängen.)

Kreative Wertschöpfung

Wertschöpfung kann sich auf materielle und immaterielle Werte beziehen. Eben schöpferisch… Die Grünen waren schon in der Nähe: aber sie wollen noch immer alle gleich machen, notfalls mit Hilfe von Staatsgewalt. (Und sie glauben weniger an die innere Autorität des Individuums, mehr an die „äußere Autorität“ von Experten…)

Braucht es wirklich Zwang und Bevormundung? Man könnte doch auch aus Liebe zur Natur oder zu den Mitmenschen handeln?

PS: Freiheit und Mitgefühl kosten nichts. Und Ehrlichkeit auch nicht!

Gleichheit gibt es im Grunde nur in der Theorie…

 Posted by cb on 15. Oktober 2013 at 14:38  Aktuell
Okt 152013
 

Der Gleichheitsgrundsatz ist vor allem ein „Hygiene“-Faktor!

Nichts und niemand ist jemals ganz gleich. (Und wäre es doch so, könnte man es zumindest nicht messen…) Die meisten Menschen sind einander mehr – oder auch weniger – ähnlich. Warum sollten dann Unterschiede geleugnet werden? Müssen wir lügen? Nein, wir sollten zwar höflich und konstruktiv miteinander umgehen – dabei aber bei der Wahrheit bleiben.

Ist es „gerecht“, dass jeder auf der Autobahn nur 130 fahren darf? Natürlich nicht – aber praktisch ist es! (Guter Fahrer, neues Auto, starke Bremsen, volle Konzentration, gutes Seh- und Reaktionsvermögen – es gibt so viele mögliche Unterschiede… Dennoch müssen sich alle „gleich“ an das Tempolimit halten! Nur ein Beispiel von vielen.)

Mit dem Gleichheitsgrundsatz verhält es sich ähnlich, wie mit der Demokratie: es gibt sie (zum Glück) beide – weil uns noch nichts Besseres eingefallen ist. Dies müsste uns aber nicht daran hindern, möglichst fein zu differenzieren.

Und zum Glück gibt es, neben Demokratie und Rechtsstaat, auch noch den Markt. Dort zählen Leistung, Qualität und individuelle Werturteile. Nicht alles im Leben ist ein Markt, aber auch nicht alles ist „Demokratie“ – und nicht in allem sind alle gleich…

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