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Aufklärung ODER Political Correctness?

 Posted by cb on 21. Juni 2013 at 15:03  Aktuell
Jun 212013
 

Es gibt im Grunde fast nichts „Unaufgeklärteres“ als die Political Correctness.

Aufklären heißt ja entlarven: Ideologien, Verdrängtes, Halbwahrheiten…

Im Grunde ginge es also darum, die Dinge möglichst exakt „beim Namen zu nennen“. Ohne Tabus, ohne Übertreibung, ganz ehrlich.

DAS wäre „aufklärerisch“. Wir bräuchten vielleicht eine neue Aufklärung, gerade gegenüber der PC – nur so kann man Ideologien überwinden – und damit auch den chronischen Stillstand! (Der ist ja ein Patt – und kann nicht überwunden werden, weil ALLE polarisieren – einander gegenseitig die Schuld zuschieben – weil niemand das aussprechen will, was ja an sich fast alle wissen: dass wir uns nämlich ALLE werden ändern müssen, wenn sich wirklich etwas ändern soll.)

Sonst werden wir nämlich den Stillstand nie überwinden. Man muss die Ursachen analysieren – und dann „SAGEN, WAS IST“ (- das ist immer noch die größte Revolution…)

Political Correctness sind aber letztlich vor allem ideologische Moral-Vorstellungen. Die Alternative dazu wäre wohl eher die gute alte „Goldene Regel“: behandle andere „mitfühlend“, versetze dich in sie hinein…

Die Zukunft läge gleichsam in einer Überwindung der polarisierenden Ideologien – und vor allem jener der Political correctness.

PS: Wir sind natürlich noch immer stark geprägt von der Frz. Revolution – im Glauben an Staat, Bürokratie, Gleichheit/Kollektivismus, Soziologie/Wissenschaft, Machbarkeitsdenken, Materialismus, Ideologien und Institutionen aller Art…

Wirklich „wissenschaftlich“ aber wäre es, völlig neutral an alle Fragestellungen heranzugehen – unvoreingenommen zu schauen und zu beschreiben – und nicht mit zweierlei Maß zu messen oder von vornherein Partei zu ergreifen!

Viele verwechseln auch Aufklärung mit (Gegen-)Propaganda. Doch im Grunde ging es ja in der Aufklärung und Frz. Revolution um die Emanzipation gegenüber Adel und Klerus. Die stellen aber heute wirklich keine „Gefahr“ mehr da. An ihrer Stelle sind aber jetzt der Staat und seine vielen Institutionen – und eine „Wissenschaft“, die man vielleicht eher als Soziologie (oder einfach Ideologie) bezeichnen könnte.

Die Menschen sind aber mittlerweile wohl mindestens so unfrei. Sie haben nur ihre Abhängigkeiten gewechselt: jetzt sind es eben der Staat, der passive Konsum (nicht zuletzt von Medien) – und das Wissen von „Experten“.

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