Selbst ANTRETEN – oder jemanden anderen dabei UNTERSTÜTZEN…
Jeder Einzelne kann und muss sich selbst befreien. Man muss es nur tun: Wissen was man will – es sagen, vor allem aber auch tun! Zivilcourage bedeutet zuallererst, zu sich selbst, den eigenen Anschauungen und Empfindungen zu stehen. Sie zu artikulieren und auch entsprechend zu handeln…
Jeder Einzelne kann entweder für eine gemeinsame Bürger-Reformplattform kandidieren – oder sich einen Kandidaten oder eine Kandidatin suchen, die er unterstützen will. So funktioniert Selbstorganisation, „aus sich selbst heraus“.
Es kann nicht mehr genügen, lediglich „für“ oder „gegen“ irgendwelche der längst vorhandenen Alternativen zu sein. Wir brauchen neue Alternativen. Und die müssen aus der Mitte des Volkes kommen – nicht „von oben“. Eine echte demokratische Willensbildung von unten also. Orientiert an Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen konkreter Menschen – statt an längst überkommenen ideologischen Vorstellungen!
Es sollte einmal nicht darum gehen, dass jemand sagt: „Mir oder uns nach“ – sondern um den Aufruf, die Anregung zu sagen, „Hört auf euch selbst, folgt einander, befreit euch selbst von Ideologien und Obrigkeitsdenken!“
Niemand kann die Bürger hindern zu tun, was sie wollen – solange sie dabei keine Gesetze verletzen. (Und selbst Gesetze können ja auf demokratischem Wege verändert werden.) Sie müssen sich dessen nur bewusst sein, sich selbst vertrauen, es sich endlich zutrauen – und dann auch entsprechend handeln!
Aufhören, sich ständig äußeren Autoritäten zu unterwerfen. Aufhören, an Dinge zu glauben, von denen sie eigentlich wüssten, dass sie gar nicht stimmen. Aufhören, Dinge zu tun, die ihnen im Grunde schaden… „Dem wird befohlen, der sich nicht selbst gehorchen kann“, sagte Nietzsche.
Wir müssen wieder lernen, auf uns selbst zu hören, einander zuzuhören – und dann gemeinsam zu handeln. Nicht gegen irgendjemanden, sondern für unsere Freiheit, unsere Zukunft, unsere eigenen Mitmenschen.
Organisieren wir uns einfach neu – mit offenem Ausgang. Nur besser als jetzt muss es werden – und das ist ja gar nicht so schwierig. Wenn sich hingegen jeder nur an den anderen orientiert, verlieren ja am Ende alle die Orientierung. (Wenn wir uns überhaupt nicht an anderen orientieren, verlieren wir sie allerdings auch…)
Der neue Strom der Demokratie muss aus vielen Quellen entspringen. Aus individuellen, unverfälschten Quellen – die zu immer größeren Flüssen werden und sich dann vereinigen… Zuerst soll die individuelle Identität stehen; daraus dann, sich Gemeinsamkeit entwickeln.
Es liegt nur an uns. Wir müssen daran glauben. Und es dann tun.
Renaissance für Österreich – wann, wenn nicht jetzt?


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