Eine Meinung hat fast jeder, gute Ideen sind hingegen oft Mangelware.
Statt darüber zu streiten, wer in einer bestimmten Situation recht hat, könnte man einfach Probleme identifizieren – und dann nach Lösungen suchen. Ideologie ist meist nur eine Teilwahrheit – zur jeweiligen Rechtfertigung partikularer Interessen. Ideologien polarisieren – und leben oft geradezu davon, anderen Schuld für etwas zuzuweisen. Probleme löst das selten. Im Gegenteil: oft werden sie dadurch sogar erst richtig chronisch.
Ein Wettbewerb der besseren Ideen ist viel sinnvoller als ein Kampf der Ideologien! Probleme zu lösen, bringt letztlich mehr, als „recht“ zu haben… Nicht immer lassen sich natürlich Win-Win-Situationen herstellen – aber man kann zumindest versuchen, mehr zu erreichen, als reine Nullsummenspiele.
Ideologie kennt immer Sieger und Besiegte. Die ergebnisorientierte Spieltheorie hingegen fragt eher: wer hat mehr zu verlieren (in einer bestimmten Situation)? Denn wer mehr zu verlieren hat, wird wohl auch ein größeres Interesse an einer Lösung haben. Hier kann man also ansetzen, ganz pragmatisch.
Kreative Ideen minimieren den Aufwand und/oder maximieren den Nutzen. Ideologisches Wettrüsten ist dagegen oft reine Ressourcenverschwendung…


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