Es geht weniger um Markt versus Staat – es geht vor allem um Kollektiv versus Individumm!
Sowohl auf den Märkten, als auch in der Demokratie, können die meisten Menschen nur zwischen VORHANDENEN, mehr oder weniger geringen Übeln – oder aber auch Werten – wählen. Was auf die Speisekarte kommt, können sie kaum beeinflussen. (Es unterliegt eher den verschiedensten Ideologien, Modeerscheinungen, Machtverhältnissen und Beharrungstendenzen…)
Die Stabilität der Systeme beruht in erster Linie nur noch auf Erstarrung. Es fehlt die Dynamik. Und man kann meist nur noch JA oder NEIN sagen – immer weniger jedoch, WAS oder WIE.
Auch die Demokratie ist ein Markt, der Markt eine Form der Demokratie! Entscheidend wäre, wieviel gestalterischen Einfluss der Einzelne darauf hat… Ob wir nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Richtung beeinflussen können. Ob wir auch Einfluss auf die Rahmenbedingungen und Spielregeln haben – oder lediglich reagieren können.
Weder Staat, noch Markt – nur die Bürger selbst – können die meisten gegenwärtigen Problem lösen.
Es kommt auf die Menschen an – als Wertschöpfende, als Verbraucher, Wähler, Medienkonsumenten und “Glaubende” (an Ideologien, Experten, Heilsbringer aller Art.)
Die Bürger können mehr Freiheit erlangen, wenn sie auch mehr Verantwortung übernehmen…
Es läge an uns. Wir können uns selbst organisieren, besser miteinander kommunizieren und kooperieren. Wir müssen es nur TUN! Wir müssen ja keine Medien konsumieren, deren Inhalte wir ablehnen; keine Produkte kaufen, die wir gar nicht brauchen; keine Parteien wählen, die uns zwar ein paar lächerliche Vorteile versprechen – auf längere Sicht aber erheblich schaden. (Und uns überdies kontinuierlich entmachten – und enteignen.) Und wir müssen auch nichts und niemandem glauben, wenn es uns nicht selbst als wirklich plausibel erscheint…


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