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Notenverteilung für die Parteien?

 Posted by cb on 17. Februar 2012 at 23:18  Aktuell
Feb 172012
 

Statt bei Wahlen oder Volksabstimmungen nur ein Kreuzerl machen zu dürfen, könnte jeder Wähler Noten an alle Parteien – bzw. für verschiedene Vorschläge vergeben.

Entweder man vergibt Noten an die Parteien (oder für verschiedene Alternativen bei Volksabstimmungen) – oder man reiht sie zumindest nach Plätzen. (Zumindest die ersten drei Plätze sollten dabei vergeben werden – und könnten dann drei, zwei bzw. einen „Punkt“ einbringen.)

Der Vorteil läge darin, dass Parteien und Ideen belohnt würden, die konstruktiv, konsensual und ganzheitlich sind.

Wer polarisiert, Feindbilder bedient und die Bürger gegeneinander ausspielt, würde hingegen bestraft. (Derzeit ist es ja so, dass eine Partei zum Beispiel zehn Prozent der Wähler auf Kosten der restlichen 90 % für sich gewinnen kann; weil man ja nur entweder gewählt werden kann – oder eben nicht!)

„Qualitative Volksabstimmungen“ könnten die Bewertung mehrerer alternativer Vorschläge beinhalten. Es gäbe also nicht nur ein Dafür oder Dagegen, sondern eine Reihe von Wahlmöglichkeiten. Unterschiedliche Initiativen oder Parteien könnten jeweils eigene Vorschläge einbringen.

Eventuell denkbar wäre auch: je knapper ein Wahlresultat (oder eine Volksabstimmung) ausfällt, desto kürzer könnte dann die jeweilige Legislaturperiode (z.B. zwischen drei und fünf Jahren) – beziehungsweise die Gültigkeitsdauer des entsprechenden Abstimmungsergebnisses sein…

Und wieso sollten wir uns nicht überhaupt eine ganz neue, bessere Verfassung geben?

Etwa mit einer charismatischen Persönlichkeit als Kanzler und/oder Präsident.

Mit einer Regierung aus echten Fachexperten.

Und mit einer Gesetzgebung durch echte Volksvertreter, die unmittelbar von den Bürgern gewählt, als deren persönliche Anwälte fungieren können.

In Österreich gibt es keine echte Gewaltentrennung.

Österreich ist eine Parteienoligarchie, gestützt auf ein Medienoligopol und ein mehr oder weniger „pragmatisiertes“ Expertenkartell. Dazu noch ein paar Lobbys und Promis…

WEISSE STIMME: antreten – oder nicht?

 Posted by cb on 15. Februar 2012 at 11:32  Aktuell
Feb 152012
 

Schon jetzt stellt sich die Frage: soll bei der nächsten Wahl eine eigene Liste antreten, um „dem Weißwählen höheren Sinn zu verleihen“?

Worin kann dieser höhere Sinn bestehen?

Darüber ließe sich abstimmen. Dafür sollten Ideen gesammelt werden. (Egal, ob man dann antritt – oder nicht.)

Wer ist dafür, dass weiter vor allem Symptome bekämpft werden – und wer will einen echten Systemwechsel?

Ein System, dass unserer Verfassung entspricht – oder diese sogar noch verbessert?

Damit endlich Bürgerinteressen vor Parteiinteressen kommen; damit die Wähler mehr Wahlmöglichkeiten erhalten – und endlich das Gefühl haben, dass ihr Wille überhaupt zählt! (Und damit die Bürger wählen gehen – und zwar nicht nur, um ihren Protest zum Ausdruck zu bringen oder immer größer werdende „geringste Übel“ zu wählen.)

Wir können also bereits jetzt damit beginnen, den HÖHEREN SINN des Weißwählens zu definieren. (Zum Beispiel: „direktere“ Demokratie, Sparsamkeit und Bürokratieabbau; weniger Ideologie; mehr Freiheit, Menschlichkeit und Ehrlichkeit…)

Überdies können wir Personen suchen, die bereit sind, diese Inhalte auch als Kandidaten bei der nächsten Wahl zu vertreten. Charismatische Menschen aus dem Volk, die die Interessen ihre Wähler und Mitbürger vor Ideologie und Partei stellen.

Man braucht nur einen gemeinsamen Nenner – und eine kritische Masse. Österreich könnte ein Modell für die Zukunft werden. Durch bessere staatliche Strukturen – und durch eine neue Philosophie.

Ob als Wahlplattform oder als „Bewegung der Weißwähler“: die Zeit ist gekommen – die Weiße Stimme kann sich formieren.

Entscheidend ist nur das Ziel einer umfassenden Systemreform, einer Renaissance für Österreich. Wie diese Ziele erreicht werden, ist sekundär; es soll ja nicht darum gehen, „etwas zu werden“ – sondern endlich etwas zum Besseren zu verändern!

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