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„Wertebörse“ – was haben wir zu geben…

 Posted by cb on 15. Januar 2012 at 14:21  Aktuell
Jan 152012
 

… und was wollen (und können) wir dafür nehmen?

Schulden wird man nur los, wenn man mehr gibt/zahlt, als man selbst nimmt/bekommt. Es muss nicht unbedingt Geld sein – es können auch Leistungen sein. Beiträge aller Art.

Es ist angenehmer, das zu geben, was man geben kann und will – statt zu warten bis einem gerade das genommen wird, was man gar nicht gerne hergeben möchte…

Ein „Wert“ ist letztlich alles, wofür wir bereit sind auf etwas anderes zu verzichten… (Sonst ist es bestenfalls ein Lippenbekenntnis!) Worauf sind wir also bereit zu verzichten? Auf Transferleistungen, Privilegien – auf Konsum, Sicherheit oder Bequemlichkeit? Auf fixe Vortsellungen und Ideologien? (Und auf die „Bestrafung“ jener, die andere Ideologien haben?) Oder auf „Rechte“, zu deren Einhaltung sich ohnehin niemand verpflichtet fühlt…

Freiwilligkeit ist ein hoher Wert. Und ein würdevoller Zugang zu Leistungen aller Art. Zwang sollte immer nur der letzte Ausweg sein – es sollte wenn möglich gar nicht soweit kommen.

Gesellschaftsverträge werden in der Regel von niemandem unterschrieben. Also fühlt sich auch fast niemand daran gebunden. Besser wären Verträge, die sehr wohl unterschrieben werden – und sei es, bei einer Wahl oder Volksabstimmung.

Wenn die Bürger Anteilseigner des Staates sind, dann haben sie nicht nur Rechte, sondern auch Verantwortung. Letztlich zählt aber die Frage: wer hat mehr zu verlieren? Und was sind wir bereit zu tun, um es eben nicht zu verlieren? Ganz pragmatisch statt ideologisch.

Wir müssten die Kommunikation zwischen den Bürgern verbessern, damit auch die Kooperation verbessert wird. Damit die Menschen ihre Potentiale besser ausschöpfen können; mehr und Besseres geben können – und weniger von anderen brauchen, also unabhängiger werden. Dies ist in unser aller Interesse. (Mit Ausnahme der „Etablierten“ natürlich – die ja gerne abhängige Menschen haben – als Wähler, als Konsumenten, als „Unwissende“ usw.)

Wir haben viel zu viel Ersatz und Kompensation im System. Viel zu viel Einmischung, Umverteilung und Bürokratie. Alles könnte viel direkter organisiert sein. Viel sparsamer, einfacher und gerechter. Jeder kann einen Beitrag leisten – und dafür auch entsprechende Gegenleistungen erhalten.

Fest muss aber stehen, dass die Mehrheit der Menschen nicht auf Dauer mehr nehmen kann als geben – speziell angesichts der ohnehin schon exorbitant hohen Schulden; angesichts von Überalterung und Ressourcenverschwendung aller Art. Und angesichts eines Mangels an kreativen Ideen, individueller Initiative und Risikobereitschaft.

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