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Zwei mal 26 Milliarden

 Posted by admin on 4. Dezember 2011 at 01:40  Zitate
Dez 042011
 

“Schuldenbremse: Der Sanierungsbedarf pro Jahr liegt bei etwa 26 Milliarden Euro…” Unter diesem Titel stellt der  Föhrenbergkreis die Größenordnung dieser Aufgabe dar.

26 Milliarden pro Jahr, so viel macht auch die Korruption in Österreich aus. Allein die Mittel für Korruption können unser Land sanieren! Weitere 21 Milliarden entgehen dem Staat durch Schwarzarbeit (ORF vom 28. Mai). Allein das Einhalten der Gesetze saniert unser Land gleich zweimal!

Unsere Krise ist hauptsächlich eine Krise der Moral! Natürlich ist vieles aus dem Ruder gelaufen, natürlich müssen wir überlegen, wie Märkte zu organisieren sind. Aber die Moral sollte zu allererst kommen.


Hier die Stellungnahme des Föhrenbergkreises, der die Größenordnung des Problems darstellt: Schuldenbremse: Der Sanierungsbedarf pro Jahr liegt bei etwa 26 Milliarden Euro, das sind 37% der Staatseinnahmen

Hier ein Artikel, der die Größenordnung der Korruption in Österreich darstellt: Jährlich 26 Milliarden Euro für Korruption verschwendet

 

  3 Responses to “Zwei mal 26 Milliarden”

  1. Das Schlimmste in Österreich ist die Parteienwirtschaft. Die 300 Millionen pro Jahr Parteiförderung sind erst der Anfang. Im öffentlichen Sektor geht nichts ohne die Parteien. Sie beherrschen den öffentlichen Sektor und die staatlich privilegierten “Interessensvertretungen”. Der öffentliche Sektor ist mehr als die Hälfte unseres BIP!

    Und diese Hälfte der Wirtschaft leidet an allen Krankheiten der Planwirtschaft. Nicht nur Korruption und strukturelle Ineffizienz – das System ist darauf angelegt, für minimale Leistung so viel wie möglich herauszuholen.

  2. Das ist auch noch nicht das Ende der Fahnenstange. Wir geben eine Menge öffentliches Geld für rein politische “Projekte” aus, die den Wählern um viele Millionen vorgaukeln sollen, dass die Welt so ist, wie es in’s ideologische Schema passt.

    Als Beispiel die beschlossenen Subventionen einer einzigen Gemeinderatssitzung in Wien (Protokoll).

  3. Diagnose: Mit der Moral können wir den Staat wirklich sanieren, mit den Experten geht’s auch, aber schwieriger. Und das ist erst der Anfang der Rechnung:

    Das Einsparungspotential, das von einer Verwaltungsreform ohne allzu tiefgreifende Änderungen und ohne Einbußen an Leistungen für die Bürger kolportiert wird, liegt nochmal jenseits der zehn Milliarden.

    Und wenn man’s den Schweden nachmacht, kann man noch eins draufsetzen: Schweden hat ungefähr so viele Einwohner wie Österreich, aber null Bundesländer und ca. 300 Gemeinden (und nicht fast 3.000 wie Österreich). Effizient also. Schweden erwirtschaftet einen Überschuss und kann seine Schulden zurückzahlen.

    Allerdings bei höherer Steuerquote als Österreich, wobei das BIP pro Kopf in Österreich höher ist, was die Steuereinnahmen wieder ausgleicht (und Besteuerung der Schwarzarbeit etwa würde unsere Steuerquote sofort in die Höhe schnellen lassen – in Österreich werden nämlich nur die Ehrlichen besteuert).

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