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Wer eigentlich denkt an übermorgen?

 Posted by admin on 17. Oktober 2011 at 00:49  Aktuell
Okt 172011
 

Ein wenig Ursachenforschung und jedes Element der wirtschaftlichen Lage lässt sich auf Staatsintervention zurückführen. Visionen wie „jedem Amerikaner sein Eigenheim“ oder die „dritte Säule der Vorsorge“ haben riskante Finanzmärkte erst geschaffen. Staaten haben sich am Finanzmarkt verschuldet und diesen damit vergrößert. Riskante Märkte, die es ohne Staatsintervention nicht gegeben hätte. Diese wurden weitgehend ungeregelt belassen, was das Wachstum weiter anheizte.

Gleichzeitig wurde die Realwirtschaft in der westlichen Welt mehr und mehr regelmentiert. Dies mag gut oder schlecht sein, jedenfalls hat es die Realwirtschaft nicht vergrößert. So hat staatliche Intervention über viele Jahre Finanzmärkte zu Lasten der Realwirtschaft gestärkt.

In dieser Lage planen wir die größte Staatsintervention der Geschichte. Mag sein, dass dies unsere Lage stabilisiert. Doch was dann? Welche Konzepte hat die Politik dann? Und falls sie solche hat – warum kann man nicht morgen schon damit beginnen?

Unser Wohlstand gründet(e) sich auf fortschreitende Verschuldung. Wenn wir Wohlstand auch nur erhalten wollen, und wenn wir Schulden auch nur nicht vergrößern wollen, können wir zweierlei: Mehr Werte schaffen und weniger Werte vernichten. Wir müssen mehr tun, was die Realwirtschaft wachsen lässt und weniger tun, was keine Werte schafft.

All dies darf Werte wie Gerechtigkeit oder Ökologie nicht korrumpieren – auch diese Werte zu vernichten hieße ja das Ziel verfehlen. Dafür fehlen der Politik Konzepte. Dass es geht, wissen wir ja. Wir haben am Finanzmarkt gesehen, wie Rahmenbedingungen einen Markt wachsen ließen. Dasselbe funktioniert natürlich auf jedem Markt der Realwirtschaft.

Das bedarf Visionen und Zielen, die über den nächsten Wahltag hinausgehen. Es bedarf auch der Besinnung auf unsere eigenen Werte, die hinter den Zielen stehen sollen. Hören wir heute Populismus und ideologische Gemeinplätze, müssen wir uns mehr denn je fragen, ob das die Fundamente der Zukunft sind.

  One Response to “Wer eigentlich denkt an übermorgen?”

  1. I am amazed at the detail and quality you put into this article. Keep up the good work on this topic and continue to write content like this! Thank you.

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