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Wir müssen uns selbst befreien…

 Posted by cb on 1. Oktober 2011 at 23:51  Aktuell
Okt 012011
 

Nur wer auch bereit ist, sein eigenes Leben zu ändern, wird vielleicht die Welt verändern können! Wir brauchen jetzt vor allem eine INNERE Revolution…

Es gibt jetzt eine neue Bewegung namens „occupytogether“, die laut ORF vor allem gegen die „Gier“ (an der Wall Street), aber eigentlich gegen „so ziemlich“ alles ist… Klingt nicht gerade sehr differenziert. Überhaupt sind ja Besetzen, Streiken, Protestieren, sich Empören usw., an sich keine überaus kreativen Formen der Kritik. Im Grunde ist es vor allem Symptombekämpfung.

Seien wir so frei…

Statt „Occupy Together“, könnte man auch einmal sagen: „Individuen aller Länder: Trennt Euch von kollektiven Abhängigkeiten, Institutionen und inneren Zwängen!“

Befreit euch, verzichtet auf alles, was ihr nicht braucht. Kämpft für das, was ihr braucht! Für die Freiheit, eure Eigenart zu leben. Lasst euch nicht beeindrucken, bestechen oder aus euch selbst vertreiben. Verstellt, verliert, verkauft euch nicht… Seid ehrlich und lasst euch nicht belügen. Freiheit erfordert Mut und Demut… Wir müssen erst selbst frei sein, um eine Gemeinschaft bilden zu können!

Sind wir so frei, uns einfach nicht mehr zu kümmern – um all die Moden und Ideologien, um all das Biedermeier und Spießbürgertum?

Letztlich müsste sich jeder Einzelne selbst befreien! Und zwar zuerst von eigenen Zwängen, Vorlieben und Ideologien… Die eigentliche Befreiung beginnt meist im Kopf. Und zwar dadurch, dass man sich weder einschüchtern, noch verführen lässt! (Denn Angst und eigene Gier sind ja die Punkte, die uns am öftesten in Abhängigkeit bringen.)

Wer sich von anderen nichts einreden lässt; auch seine eigenen Vorstellungen hin und wieder hinterfragt; nur glaubt, was er wirklich empfindet – der kann nicht so leicht in Abhängigkeit geraten.

Wir könnten im Grunde tun, was wir wollen.

Was ist Recht? Kommt es von Gott, aus der Natur, von einer demokratischen Mehrheit? In gewisser Weise basiert Recht immer (noch) auf dem Faustrecht: Letztlich setzen sich der oder die Stärkeren durch. (Oder das freie Spiel der Kräfte…) Nur selten halten sich Menschen aus Einsicht oder Großmut freiwillig an Gesetze. Meist ist es eher die Angst vor Strafe – oder vor der Rache der Stärkeren, die sie dazu veranlasst. Wir sollten also „das Recht“ wohl nicht zu sehr idealisieren. Wir idealisieren ja auch nicht die Politiker, die unsere Gesetze beschließen.

Und wir sollten vielleicht Gerechtigkeit nicht immer mit Gleichheit verwechseln – zumal es die im Leben ja fast nicht geben kann. Gleichheit ist jedenfalls keineswegs immer gerecht – auch wenn Ungleichheit natürlich manchmal ungerecht sein kann. Wer also hat das Recht, ins Schicksal, ins freie Spiel der Kräfte einzugreifen ( – ohne sich selbst für Gott zu halten?)

Womit wir wieder beim Faustrecht wären…

Recht und Gerechtigkeit sind wichtig. Sie werden aber auch immer umstritten bleiben.

 

 

  One Response to “Wir müssen uns selbst befreien…”

  1. Der Text spricht mir aus der Seele und triff den Nagel auf den Kopf

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