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Fragmente und Assoziationen

 Posted by cb on 12. Juli 2011 at 23:08  Aktuell
Jul 122011
 

„Primat der Politik“ – warum eigentlich?

Die Leute verbringen viel mehr Zeit mit Kaufentscheidungen als mit Wahlentscheidungen; es gibt viel mehr Konsumenten als Wähler; aber an sich sind es natürlich die gleichen Menschen… Wer einen Primat der Politik will, soll einmal mehr Wahlmöglichkeiten schaffen – und dafür sorgen, dass der Wählerwille dann auch befolgt wird!

Spieltheorie statt Ideologie!

Statt einander gegenseitig als „neoliberal“ oder „sozialistisch“ zu beschimpfen, könnte man – etwa bezüglich der Euro-Krise – einfach fragen: Wer hat was zu verlieren – und was wäre es ihm wert, dies zu vermeiden? Statt Polarisierung und gegenseitiger Schuldzuweisung, könnte man also ganz pragmatisch sagen: LET’S SPREAD THE PAIN! Wer will was – und was ist er dafür bereit zu tun oder zu geben?

Sich vertragen, heißt Verträge zu schließen – und das geht nur in der GEGENWART. Und für die Zukunft…

http://www.cnbc.com/id/43735027 Financial Times (guter, aber langer Artikel – aus der Sicht der “Mitte”)

http://derstandard.at/1308681070202/Die-Marktwirtschaft-und-die-Maerkte / H. Rauscher

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/677732/Reformen_Genug-Spielraum-fuer-den-Sueden?direct=609810&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=106

ORF-Eigentor?

Der ORF-Report brachte unlängst ein ziemlich gehässiges Portrait von ÖVP-Chef Spindelegger. Man wollte der ÖVP ganz offensichtlich schaden. Doch der Schuss dürfte nach hinten losgehen: denn die Mehrheit der möglicher Weise vertriebenen ÖVP-Wähler könnte sich bei der FPÖ wiederfinden… Was ja wohl nicht beabsichtigt ist.

Wird die Welt chinesisch?

http://www.cnbc.com/id/43721270

David Murrin prophezeit in „Breaking the Code of History“, https://www.breakingthecodeofhistory.com/, dass China bald die USA als letztes EMPIRE ablösen wird. Und zwar genau dann, wenn es will – indem die Chinesen nämlich einfach die amerikanische Schuldenblase platzen lassen… Eine (auch für Europa) beunruhigende Aussicht.

Aber Bäume wachsen nicht in den Himmel. Das hat man etwa vor zwanzig Jahren in Japan gesehen.

Noch nie andererseits waren wohl Europäer und Amerikaner (also „der Westen“) so dekadent, ja vielleicht sogar degeneriert, wie heute. Dennoch bestimmt die westliche (amerikanische) Kultur weiterhin die Welt. Wer etwa kennt auch nur eine einzige chinesische Marke? Wer im Westen „möchte so sein wie die Asiaten“ – wie viele hingegen, wünschen sich umgekehrt nach wie vor, so zu sein wie Amerikaner oder Europäer?

Letztlich geht der Fortschritt (auf ALLEN Ebenen) vom Geist aus. (Man redet zwar immer über eine „Wissensgesellschaft“ – in Wirklichkeit aber, sind es vor allem Ideen, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit, die den Unterschied ausmachen.) Zuerst ist jedenfalls meist Kultur, aber auch Spiritualität – erst dann folgt der materielle Erfolg.

Wem aber werden die Chinesen folgen, wenn sie uns überholt haben? Man darf gespannt sein. Wie weit ist China noch von seiner kulturellen Blütezeit geprägt? Kann es dort anknüpfen? Oder wird doch eher der Westen, speziell Europa, vorher aufwachen, sich auf die eigenen Wurzeln besinnen – und eine „Renaissance in Geistesgegenwart“ erleben?

Was ist wichtig?

In Afrika sind Millionen Menschen existenziell durch ein schwere Dürre bedroht – eine gigantische Katastrophe. Und nicht die einzige derzeit auf der Welt, wenn man nur an die Folgen des Erdbebens in Japan denkt.

Zugleich ist der Euro, ja die EU überhaupt, in ernster Gefahr. (Und der US-Budgetstreit ist auch nicht zu unterschätzen.)

Aber auch das Begräbnis Otto von Habsburgs bekommt derzeit viel Aufmerksamkeit. (Wobei wohl sowohl Kritiker als auch Bewunderer mitunter ein wenig übers Ziel hinausschießen …)

Trotz all dieser bedeutenden (und zum Teil leider erschütternden) Ereignisse, scheint für manche ein anderes Thema noch wichtiger zu sein: die Bundeshymne.

Aber vieles ist eben relativ – und es ist keineswegs immer leicht, die Prioritäten zu ordnen. Und ab und zu braucht jeder Ablenkung. Sie sollte aber nicht zur systematischen Verdrängung all dessen werden, was wirklich wichtig ist.

BELIEF + DOUBT = SANITY

(Tribute to AI WEI WEI / Kunsthaus Bregenz)

http://www.kunsthaus-bregenz.at/ai_weiei/02billboard_small.jpg

Wissen statt Glauben?

Es war ein Ziel der Aufklärung, Glauben durch Wissen zu ersetzen.

Doch das Glauben bleibt dennoch wichtig, genauso wie eben Gefühle wichtig sind – aber beide sind natürlich subjektiv. (Und der Versuch, sie zu “objektivieren”, führt meist zur Ideologie…)

Jeder soll doch glauben, was er will; und sich nicht bevormunden lassen – aber auch niemanden anderen bevormunden.

Was wir „Wissen“ nennen, ist auch oft lediglich Glauben – nur wissen wir es eben (noch) nicht. Letztlich ist das meiste Wissen immer auch eine Glaubensfrage…

Die meisten Menschen WOLLEN einfach glauben – warum auch immer. Leider wollen viele dann allerdings auch andere „missionieren“. (Sich deswegen aber ausschließlich auf “Wissen” zu konzentrieren hieße, gleich das Kind mit dem Bade auszugießen.)

Wenn wir uns nur auf das verlassen, was wir “wissen”, schränken wir uns letztlich selbst unnötig ein.

Das kleinste Einmaleins der Bürokratie

1. (2.) Das haben wir schon immer (noch nie) so gemacht.

3. Da könnte ja jeder kommen…

Wissen statt Glauben?

Es war ein Ziel der Aufklärung, Glauben durch Wissen zu ersetzen.

Doch Glauben ist auch wichtig, genauso wie Gefühle wichtig sind. Beide sind allerdings subjektiv.

 

Jeder soll doch glauben, was er will; sich nicht bevormunden lassen – aber auch niemanden anderen bevormunden.

Absurd ist nur der Glaube an die „Objektivierbarkeit“ des Lebens. Was wir „Wissen“ nennen, ist ja oft auch nur Glauben – nur wissen wir es eben (noch) nicht.

Die meisten Menschen WOLLEN einfach glauben – und das gibt ihnen oft auch Sinn und Orientierung. Leider wollen viele dann auch andere „missionieren“. Sich deswegen nur auf Wissen zu konzentrieren heißt, das Kind mit dem Bade auszugießen.

Letztlich ist das meiste Wissen auch eine Glaubensfrage.

Wenn wir uns nur auf das verlassen, was wir “wissen”, schränken wir uns selbst unnötig ein… (Aber das “Glauben” darf eben NICHT zur Ideologie, zum Versuch der “Objektivierung” führen…)

„Bürokratie und Ideologie“ / Verwaltung: Verträge / GMV / Spieltheoriec

1. (2.) Das haben wir schon immer (noch nie) so gemacht.

3. Da könnte ja jeder kommen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  3 Responses to “Fragmente und Assoziationen”

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