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 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Kontroversen unserer Tage

Wie weit darf man gehen als Tierschützer? Darf man Gesetze brechen, um Demokratie und Rechtsstaat zu „verbessern“? Welcher Zweck heiligt welche Mittel? Tierschützer sind vielleicht oft auch Menschen, die sich selbst „benachteiligt“ fühlen, sich dann mit den Tieren identifizieren – und in deren Namen gegen jene kämpfen, von denen sie sich unterdrückt fühlen… Andererseits sind viele auch mutig und opferbereit – und könnten so für andere zum Vorbild werden.

Ist der Missbrauchsskandal in der Kirche ein Beweis dafür, dass die Kirche eine „böse“ Institution ist? Steht der Staat, stehen andere Institutionen auf höherem ethischem Niveau? Steht es ihnen daher zu, sich in die Belange der Kirche einzumischen? Sofern die Kirche in den Staat „hinein wirkt“, sicher – aber sonst? Eine schwierige Frage – denn Gesetze sind ja immer „nur“ Menschenwerk.

Ist die Diskussion über Teile des NS-Verbotsgesetzes allein, schon ein Verstoß gegen dieses Gesetz? (Das Leugnen von Tatsachen wäre ja wohl weniger eine Frage der Meinungsfreiheit; eher eine Frage der mangelnden Bildung oder Intelligenz – oder aber von Böswilligkeit.) Ist es andererseits sinnvoll, Menschen vorzuschreiben, was sie zu denken oder zu sagen haben? Wenn wir ganz ehrlich sind: Letztlich werden wir niemals vorschreiben können, was jemand zu denken hat – ist es da sinnvoll, ihm zu verbieten, es auch auszusprechen? (Solange er nicht andere aufhetzt.) Oder machen gerade erst die Verbote die Sache interessant? (Denn wer gegen ein gerade herrschendes System opponiert, wird wohl immer dazu tendieren, justament genau das zu tun, was gerade am strengsten verboten ist.) Auch hier eine Gratwanderung… Einfach alles zu verbieten, mag einfacher sein. Aber schiebt man damit nicht auch die Verantwortung ab? Tabus sind immer gefährlich – wie gefährlich auch die Sache sein mag, die sie betreffen… (Zumal sich manche Tatbestände gar nicht so leicht eindeutig definieren lassen.) Österreich könnte es sich gar nicht leisten, die Gesetze zu ändern – darüber nachdenken, ob sie auch Nachteile haben könnten, mag aber durchaus erwägenswert sein. (Jedes Verbot kann zur Opposition herausfordern – auch wenn diese gar nicht “so gemeint” sein mag. Das bringen Tabus einfach mit sich. Allerdings könnte dies umgekehrt auch wieder missbraucht werden, um unter dem Vorwand irgendwelcher “Freiheiten” billige Instinkte auszuleben oder zu schüren…)

Kann es jemals wirklich so etwas wie Chancengleichheit geben? Und wozu eigentlich überhaupt auch? Sind wir denn Gott? Wollen wir „Chancengleichheit“ mit Jesus Christus? Letztlich wohl mehrheitlich eher nicht.

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