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Agenda 2050

DIE MITTE

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Partei als Medium? Ein Spiegel für die Zeichen der Zeit

DIE MITTE ist eine Partei, die sich auch als Medium versteht. Als Alternative zum Establishment in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Als Spiegel und Fragezeichen.

DIE MITTE möchte die Selbstorganisation von Bürgerinteressen als Katalysator erleichtern; Kandidaturen ermöglichen; den Übergang von einem Parteiensystem zur direkten Stellvertretung der Bürger durch persönliche Repräsentanten unterstützen.

Wir müssen nur wissen, was wir wollen; bereit sein, uns wirklich dafür einzusetzen – und mit anderen offen zu kommunizieren, um erfolgreich kooperieren zu können.

Wir brauchen nicht für jedes Problem den Staat, nicht für jedes Bedürfnis Geld, nicht für jede Frage (die immer gleichen) Experten – ja im Zeitalter des Internet, nicht einmal die Massenmedien… Wir müssen nur aufwachen, uns sammeln, klare Ziele formulieren – und dann entschlossen handeln.

Pressemappe

Mutter Staat macht euch alle gleich

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Schicksal statt Sozialismus

“Erfolg” bedeutet immer Ungleichheit…/ Auf längere Sicht lässt sich das freie Spiel der Kräfte nicht ausschalten – nicht einmal durch Barbarei. / Nur durch ungleiche Freiheit ist effektive Gleichheit überhaupt erzielbar… (Wenn alle das gleiche Maß an Freiheit haben, wird das Resultat niemals Gleichheit sein. Wer aber hat das Recht, Ungleiche(s) gleich zu machen? Immer nur jeder für sich – und zwar freiwillig…) / Die Hierarchien werden nie enden! / Recht kann überdies nie ganz gerecht sein – weil niemand frei von Vorurteilen – und unser Urteilsvermögen überhaupt sehr begrenzt ist… /Daher: Vertragsfreiheit statt Staatsideologie und – interventionismus./ Privatautonomie statt Verstaatlichung des Rechts./ Die einzige “echte” Minderheit ist das Individuum…

Echte Gleichheit wird es nie geben. Kann es nie geben. (Weil keine zwei Menschen jemals gleich waren (oder geboren wurden) – und sich daher übertriebene Gleichmacherei auf Dauer nie gefallen lassen werden… Andererseits gibt es auch ein Maß an Ungleichheit, das sich die Mehrheit ebenfalls nicht gefallen lässt. (Wenn es zu viele gibt, die „zu wenig“ zu verlieren haben – dann stellen diese eine Bedrohung dar für jene, die sehr wohl noch etwas zu verlieren haben…)

Gleichheit vor dem Gesetz

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Das Hauptziel des Kampfes um die Freiheit war die Gleichheit vor dem Gesetz. Diese Gleichheit unter den Regeln, die der Staat erzwingt, mag ergänzt werden durch eine ähnliche Gleichheit der Regeln, die die Menschen in ihren Beziehungen zueinander freiwillig befolgen.

Gleichheit der allgemeinen Gesetzes- und Verhaltensregeln ist jedoch die einzige Art von Gleichheit, die der Freiheit förderlich ist, und die einzige Gleichheit, die wir ohne Zerstörung der Freiheit sichern könnnen.

* Friedrich A. von Hayek, Die Verfassung der Freiheit S110

170 000 Euro Strafe!

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Pech für die „Oberen Zehntausend“…

Der SPÖ-Generalsekretär Kräuter hat im ORF vorgeschlagen: „Die 1,7 Milliarden (Anmerkung: an Steuer-Mehreinnahmen) wollen wir bei den Oberen 10 000 lukrieren!“ Wer nachrechnet merkt, dass dann jeder der armen „Reichen“ im Jahr 170 000 Euro Strafsteuer zahlen müsste. Da kann jeder von ihnen nur hoffen, erst an 10 001. oder späterer Stelle zu stehen… „So war es natürlich nicht gemeint“, wird es natürlich heißen. Aber es zeigt die Richtung: Statt ein gerechteres Steuersystem zu schaffen, bei dem sich Leistung auszahlt; statt endlich die nötigen Reformen in Verwaltung und Staat durchzuführen, die ohnehin längst fällig wären; statt schlicht und einfach einmal – nicht zuletzt auch bei den Parteien! – zu sparen, werden lieber billige Instinkte geschürt oder bedient… Und da es ja nur 10 000 Opfer gibt, braucht man sich vor niemandem zu fürchten.

Der Stärkere hat Recht!

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Der Staat (also nicht die Mehrheit, sondern eine anonyme Parteien-Bürokratie) ist stärker als der Einzelne; die Mehrheit dominiert die Minderheit. (Wenn der Staat die Beweislast umkehrt, sind plötzlich „Opfer“ und „Benachteiligte“ die Stärkeren… Der Wettbewerb dreht sich dann einfach um: nicht mehr um Erfolg wird gekämpft, sondern eben darum, wer der Ärmere oder das größere Opfer ist… Womit sich die Gesellschaft nicht mehr nach oben, sondern eben nach unten entwickelt.)
Im Endeffekt setzen sich aber immer die Stärkeren, Schlaueren, Attraktiveren, Gesünderen durch… (Da kann man noch so viel umverteilen.) Nur wenn sie zu stark werden, verbünden sich wieder die anderen gegen sie. Dann sind eben jene die Stärkeren… Die Schwächeren sind zwar häufig die kreativeren, netteren, schöpferischen Menschen. Meist können sie sich aber nicht durchsetzen. (Das zeigen oft Schicksale von Künstlern oder Wissenschaftlern, die erst lange nach ihrem Tod in ihrer Bedeutung erkannt werden.) Der Staat sollte jedenfalls nie mehr sein als Schiedsrichter. Sobald er sich zu sehr einmischt, kommt es zur Unterdrückung.

Wenn der Staat pleite ist…

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

verteilt er Rechte (die er eigentlich gar nicht hat)

Der Staat wird immer mehr zum Selbstzweck – für Parteien, Lobbys und ideologische Interessen. Der Staat hat abgewirtschaftet – und zwar nicht nur finanziell. Jetzt bleiben ihm nur noch zwei Dinge: Geld zu drucken oder ständig neue „Rechte“ zu erfinden – und dann beides als „Wahlzuckerl“ unters Volk zu bringen… Umverteilung heißt die letzte Waffe – und das bedeutet im Grunde vor allem eine kontinuierliche Entmachtung der Bürger zugunsten des Staates. (Das „Gute“ an der Umverteilung – aus dessen Sicht – ist ihr Charakter als Perpetuum mobile: Wem man lange genug gegeben hat, dem kann man ja dann auch wieder nehmen usw.… Alles im Dienste der Gleichheit. Einmal links, dann wieder rechts am Ziel vorbei.)

Der Staat sind die Parteien – unterstützt von durch sie (also ursprünglich natürlich durch die Steuerzahler!) finanzierten Medien und ebenfalls in Gunst und/oder Sold der Politik befindlichen „Experten“. Parteienoligarchie, Medienoligopol, Expertenkartell – Inzucht auf allen Ebenen!

Der Staat sollte keine Rechte verteilen, die er gar nicht hat – sondern lieber zulassen, dass denen geholfen wird, die wirklich leiden. Stolz und Statusneid können wir uns nicht leisten.

SOS-Meinungsfreiheit

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Die Wahrheit ist nicht „korrekt“ – Political Correctness ist eine bequeme Lüge

Was im persönlichen Umgang freundlich, höflich oder einfühlsam sein mag, ist für öffentliche Diskurse unbrauchbar.
Ständig erfinden wir neue „Rechte auf … alles“ – nur auf eines meinen wir kein Recht mehr zu haben: Die Dinge beim Namen zu nennen!

Das Wort „Meinung“ wird immer mehr zur Ironie: Meine Meinung darf nicht mehr die meinige, deine nicht mehr die deinige sein – wir dürfen alle nur noch eine gemeine Meinung haben. (Und die gibt der jeweilige Modetrend vor.)
Die Verstaatlichung des Menschen beginnt bereits im Kindergarten: Früh indoktriniert, wer nachhaltig indoktrinieren will!

Alles wird polarisiert – und das jeweils Unerwünschte auf die anderen projiziert. Doch die Faschismuskeule wird immer mehr zum Bumerang! Denn das Pendel hat längst in die andere Richtung ausgeschlagen: es sind jetzt die Korrekten, die die ihrer Meinung nach Unkorrekten terrorisieren…
Tugendterror à la Robespierre – dem Schutzpatron der Heiligen Gleichheit und Nivellierung? Ohne Tugend, meinte er ganz unverblümt, sei Terror verhängnisvoll – ohne Terror die Tugend jedoch machtlos…

Noch müssten wir im Grunde gar nichts. Doch wenn wir uns weiterhin fast alles gefallen lassen, werden wir bald überhaupt nichts mehr dürfen…
Die einzige echte verbliebene Minderheit ist das Individuum!

 

Der Staat ist kein wirklich ehrlicher Makler. Weil er ein Parteienstaat ist. Weil es ihm daher vor allem um Partikularinteressen geht; noch mehr aber, um die Maximierung von Wählerstimmen. Weil die Parteien nicht auf der Seite der Bedürftigsten und Schwächsten sind – sondern eher auf Seiten jener, von denen sie gewählt zu werden hoffen…

Eigentlich sollten wir den Staat möglichst wenig angehen. Deshalb wäre es vielleicht klüger, sich freiwillig auch um jene zu kümmern, denen es wirklich schlecht geht – um dem (Parteien-)Staat möglichst wenig Vorwand zu liefern, die Bürger zu bevormunden oder zu enteignen.

Apr 252011
 

“Natur” bedeutet freies Spiel der Kräfte; Gewachsenes statt “Gemachtem”. Die politisch “korrekten” Zauberlehrlinge sind alles andere als natürlich – sie wollen das ganze Leben verplanen. Eingreifen, bevormunden, umverteilen und manipulieren. Vor allem die völlig überzogene Gleichmacherei ist gegen die Natur.

Sie sagen Keynes – und meinen Marx…

Wenn “neoliberal” (wie unlängst in Radio Ö1 verkündet) heißen soll: BE YOURSELF, also man selbst zu sein – was bitte, sollte dann schlecht daran sein, neoliberal zu sein?

Arbeit geben ist seliger als Arbeit nehmen – oder?

Viel ist jetzt die Rede von einem neuen Indikator für Wohlstand – anstelle des BIP. Wie wäre es, die Menschen einfach auf einer Skala von – 5 bis + 5 zu fragen: Geht es Euch besser oder schlechter als vor einem Jahr?

Aber die Grünen sind nicht wirklich konsequent. Wir fordern daher: STAATLICHE PARTNERVERMITTLUNG UND IQ-STEUER FÜR HÖHERBEGABTE! Es mus endlich absolute Gleichheit hergestellt werden. Wer überdurchschnittlich intelligent ist, soll wenigstens zahlen. Und wer überdurchschnittlich attraktiv ist, darf dadurch keine ungerechten Vorteile haben…

Liberale Besitzstandwahrer?

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  DieMitte, Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Wer ist schon wirklich „liberal“?

Die meisten sind eine Mischung aus liberal und konservativ. Was man hat, möchte man behalten. Wo einem etwas fehlt, möchte man mehr Freiheit. Wenn es um Eingriffe in das freie Spiel der Kräfte geht, sind wir meistens selektiv.

Und letztlich geht es immer auch um die Beweislast: müssen die Reformer beweisen, dass das Neue besser ist – oder die Bewahrer, dass das Alte erhalten bleiben soll?

 

Nicht die politische Einflussnahme von außen ist das Hauptproblem, sondern das fanatische Sendungs-Bewusstsein der Mitarbeiter
Der ORF, speziell etwa Radio Ö1, wird immer mehr zu einer Sekte… Es wird ständig belehrt, missioniert, verurteilt und gejammert. Man glaubt anscheinend allen Ernstes, etwas Gutes zu tun, indem man ununterbrochen Werturteile abgibt, Menschen bevormundet – und die Welt zu verbessern sucht, indem man Dritten sagt, was diese zu tun hätten. Keine Gelegenheit wird ausgelassen, um Propaganda zu machen: gegen “die Rechten, die Reichen, die Neoliberalen” – gegen Männer, Kirche und alle Menschen, denen es nicht gelingt, sich als Mitglieder irgendeiner benachteiligten Minderheit darzustellen. Das ganze wird ständig hysterischer und fanatischer…

Völlig einseitig, verzerrt und übertrieben – vor allem aber weltfremd. Man wird kein besserer Mensch, indem man anderen vorschreibt, was diese zu tun haben. (Jeder sollte lieber auf sein eigenes Gewissen hören.) Österreich kann nicht die Welt retten, der ORF schon gar nicht. Im Grunde ist es Größenwahn… Kooperation und Mitgefühl mit anderen sind wichtig – und sollten verbessert oder gestärkt werden; so zu tun, als ob es jemals ein Leben ohne Wettbewerb und (gesunden) Egoismus geben könnte, ist aber nicht nur unrealistisch, sondern letztlich fast kriminell. Weil es falsche Vorstellungen nährt – wodurch Enttäuschungen vorprogrammiert sind.

Es genügt einfach nicht, ständig Sündenböcke zu suchen, Vorwürfe zu machen – daraus Ansprüche und Forderungen abzuleiten. Jeder Mensch ist anders, das Schicksal ist nicht „gerecht“ im Sinne von Gleichheit – die Hierarchien werden nie enden. „Natur“ heißt freies Spiel der Kräfte – dieses kann man behindern, aber nicht verhindern! Auch der ORF nicht. Und wer dann Generaldirektor wird oder bleibt, ist zwar nicht gleichgültig, aber fast nebensächlich.

Apr 252011
 

ORF und Meinungsfreiheit

Verherrlichung von Kommunismus und Feminismus in fast jeder Sendung (im Schnitt also etwa zehn Mal pro Tag); gebetsmühlenartige Kritik an „Kapitalismus“, „Neoliberalen“, „Reichen“, Kirche, Männern – und allen, die keiner „Minderheit“ angehören (sich also nicht als „Opfer“ oder „Benachteiligte“ präsentieren können!)
Dass das wirklich niemandem auffällt im ORF, ist wohl die größte Katastrophe… Die Gehirnwäsche hat offensichtlich in den eigenen Reihen bereits perfekt gewirkt. Zwanghaft, fast hysterisch: Political Correctness, Gleichheitswahn, Paranoia aller Art… Schamlos und formatfüllend.

Ein absolutes Minderheitenprogramm von einer Handvoll Besessener, die hemmungslos ihre Ressentiments ausleben.
Immer öfter möchte man meinen, der ORF sei von allen guten Geistern verlassen! (Für sich genommen, wären ja die meisten Sendungen akzeptabel – aber diese Häufung, Einseitigkeit, Übertreibung. Themen, Teilnehmer, Tonfall der Sprecher – es geht nie, wirklich nie, ohne deutlichen Linksdrall.)

Zuerst wird in korrekt und unkorrekt (gut und böse) getrennt – dann entschieden, welche Meinung „frei“ sein soll. Die Grün-Links-Korrekten glauben, sich alles erlauben zu können. Doch wenn sie es zu weit treiben, wird es immer mehr Menschen geben, die etwa die FPÖ als das geringere Übel betrachten. (Damit erreichen sie also genau das Gegenteil dessen, was sie erreichen zu wollen vorgeben.)

Meinungsfreiheit für die „Korrekten“ – Maulkorb für alle anderen? Jetzt hat der ORF die Meinungsfreiheit entdeckt – wenn es um die Meinung Andersdenkender gegangen ist, hat ihn das noch nie sonderlich interessiert.

Die Political Correctness ist zwar sicher ein guter Religionsersatz. Erlöst aber, hat sie noch niemanden!

Echte Verteilungsgerechtigkeit gibt es nicht

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:01  Aktuell
Apr 252011
 

Viele verstehen unter „Verteilungsgerechtigkeit“ einfach: wir nehmen jemandem etwas weg. Die anderen wieder sagen: Meins muss meins bleiben! Wem steht wirklich etwas zu? Recht ist letztlich immer auch das Recht der Stärkeren. (Oder der Mehrheit.)

Vieles ist einfach Konvention, manches Pragmatismus. In einer demokratischen Republik soll das Recht „vom Volk“ ausgehen. Aber das ist auch eher theoretisch. Recht ist eine ziemlich vage Angelegenheit, man sollte sich nicht zu sehr darauf verlassen. Wer von Anfang an immer nur auf seine Rechte pocht – und nie an entsprechende Pflichten denken will, der könnte enttäuscht werden… Das Wort „Hilfe“ wird ja auch oft falsch verstanden: die anderen sollen es für mich machen.

Wer bestimmt, was wem gerecht wird? Ein Mensch wird als einzigartiges Individuum geboren. Wer hätte ein Recht, da einzugreifen? Jeder soll die Möglichkeit haben, sich seinen Anlagen gemäß entwickeln zu können. Und dafür die Pflicht, das Beste aus den eigenen Fähigkeiten zu machen… Wer sich ehrlich bemüht und dabei scheitert, soll Hilfe erhalten. Doch der Staat greift viel zu früh ein – statt erst einzugreifen, wenn konkrete Probleme auftreten. Und die Gleichschaltung seitens der Gesellschaft hat immer weniger mit Gerechtigkeit zu tun. Es geht immer mehr einfach darum, Menschen als Wähler („Stimmvieh“) und Konnsumenten von allem möglichen gefügig zu machen.

Das eigentliche Kapital sind die Fähigkeiten und Ideen der Menschen – da entsteht primäre Wertschöpfung.

Wenn man sich nicht wie Hans-im-Glück aus sich selbst vertreiben lässt. Sich nicht verstellt, verkauft, verliert… Natürlich sind viele Ressourcen knapp; natürlich entsteht dadurch Konkurrenz. Und auch Preise sind zentral: wenn aber viele Menschen Dinge anstreben, die sie gar nicht brauchen, die nichts oder nur wenig mit ihnen zu tun haben – etwa deshalb, weil gerade viele andere diese Dinge haben – dann verzerrt das natürlich auch das Preisgefüge. (Stichwort: Modetrends und Kollektivismus.)

Das Problem am Kapitalismus ist eher der Materialismus. Sicher nicht die Ungleichheit. Gleichheitswahn befriedigt vor allem Neidgefühle und Ressentiments. Das Seltene ist doch das Wertvolle – also die Vielfalt! Warum also alle(s) gleich machen? Umverteilung ist letztlich ein Missverständnis. Im Endeffekt nimmt man den Menschen dadurch ihre Identität – und gibt ihnen dafür Ersatzbefriedigungen. Doch diese erfordern, wie jede Kompensation, ständige Dosissteigerung – bis zur Sucht. Und das verschärft weiter die Verteilungskämpfe…

Umverteilung bezieht sich außerdem immer auf Geld. Schicksal kann man nicht umverteilen. Intelligenz und andere Fähigkeiten; Gesundheit und Langlebigkeit – was wiederum hohe Pensionsleistungen seitens des Staates erfordert – aber auch Attraktivität und Beliebtheit, sind ja ebenfalls ungleich verteilt. Warum also soll dann etwa nur das Erben von materiellem Vermögen besteuert werden? Bräuchte es da nicht gleich auch eine Erbschaftssteuer auf gute Gene?

Und sind Verlierer bessere Menschen? Haben sie nicht genauso im Casino mitgespielt? Wären sie im Grunde nicht genauso gierig?

Was wir brauchen, ist Solidarität mit jenen, denen es wirklich schlecht geht. Mitgefühl mit den Leidenden. Doch die staatliche Umverteilungspolitik hilft oft ja nicht jenen, die es wirklich nötig haben; sondern vor allem jenen, von denen man hofft, dass sie einen vielleicht wählen könnten. Umverteilung ist also weniger die Umverteilung des Reichtums von den Reichen zu den Armen; sondern eher Umverteilung der Macht – von den Bürgern zum Staat!

 

 

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