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Mut zur Utopie

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Aber auch Mut zur Wahrhaftigkeit

Utopien können sehr gefährlich sein, wenn sie für „konkret realisierbar“ gehalten werden. (Beispiele aus der Geschichte der Religionen, Staaten, Philosophien, aber auch Wirtschaftssysteme, gibt es leider genügend.) Gar keine Utopien zu haben, ist aber auch gefährlich. Denn Utopien erweitern den Denk- und Möglichkeitsraum; motivieren zu Kreativität und Einsatzbereitschaft; machen auch das Leben interessanter.

Man könnte nun sagen, jeder solle für sich seine eigene Utopie formulieren. Doch es braucht zusätzlich oft auch einende, verbindende Ideen, Ideale oder Vorbilder. Es ist gut, wenn jeder Einzelne Orientierung von innen, aus sich selbst heraus findet; das allein, muss aber nicht immer genügen. Es bedarf oft auch übergeordneter Ziele – und geglückter Koordination und Organisation.

Es gibt eine Ideologie die besagt, wenn jeder nur tue, was er selbst für richtig halte, ergebe sich alles von selbst: Das wäre allerdings angewandte Magie. (Abgesehen davon, dass viele Menschen weder bereit, noch fähig zu sein scheinen, wirklich ausschließlich aus sich selbst heraus Orientierung zu finden: Es wird immer Hierarchien geben. Und dem entsprechend auch Menschen, die Ziele – aber auch Utopien – nicht nur für sich, sondern auch für andere formulieren… Zum Beispiel in der Mode.) Manche Menschen sind auch einfach eher „Herdentiere“, die sich lieber wechselseitig aneinander orientieren – statt immer nur einen eigenen Weg zu suchen.

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