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…unösterreichische Österreicher?

 Posted by admin on 25. April 2011 at 20:51  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

http://derstandard.at/1293370458717/HANS-RAUSCHER-Der-unoesterreichische-Oesterreicher

Muten wir den Österreichern ein größeres Format zu…

Themen der Zeit

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Kontroversen unserer Tage

Wie weit darf man gehen als Tierschützer? Darf man Gesetze brechen, um Demokratie und Rechtsstaat zu „verbessern“? Welcher Zweck heiligt welche Mittel? Tierschützer sind vielleicht oft auch Menschen, die sich selbst „benachteiligt“ fühlen, sich dann mit den Tieren identifizieren – und in deren Namen gegen jene kämpfen, von denen sie sich unterdrückt fühlen… Andererseits sind viele auch mutig und opferbereit – und könnten so für andere zum Vorbild werden.

Ist der Missbrauchsskandal in der Kirche ein Beweis dafür, dass die Kirche eine „böse“ Institution ist? Steht der Staat, stehen andere Institutionen auf höherem ethischem Niveau? Steht es ihnen daher zu, sich in die Belange der Kirche einzumischen? Sofern die Kirche in den Staat „hinein wirkt“, sicher – aber sonst? Eine schwierige Frage – denn Gesetze sind ja immer „nur“ Menschenwerk.

Ist die Diskussion über Teile des NS-Verbotsgesetzes allein, schon ein Verstoß gegen dieses Gesetz? (Das Leugnen von Tatsachen wäre ja wohl weniger eine Frage der Meinungsfreiheit; eher eine Frage der mangelnden Bildung oder Intelligenz – oder aber von Böswilligkeit.) Ist es andererseits sinnvoll, Menschen vorzuschreiben, was sie zu denken oder zu sagen haben? Wenn wir ganz ehrlich sind: Letztlich werden wir niemals vorschreiben können, was jemand zu denken hat – ist es da sinnvoll, ihm zu verbieten, es auch auszusprechen? (Solange er nicht andere aufhetzt.) Oder machen gerade erst die Verbote die Sache interessant? (Denn wer gegen ein gerade herrschendes System opponiert, wird wohl immer dazu tendieren, justament genau das zu tun, was gerade am strengsten verboten ist.) Auch hier eine Gratwanderung… Einfach alles zu verbieten, mag einfacher sein. Aber schiebt man damit nicht auch die Verantwortung ab? Tabus sind immer gefährlich – wie gefährlich auch die Sache sein mag, die sie betreffen… (Zumal sich manche Tatbestände gar nicht so leicht eindeutig definieren lassen.) Österreich könnte es sich gar nicht leisten, die Gesetze zu ändern – darüber nachdenken, ob sie auch Nachteile haben könnten, mag aber durchaus erwägenswert sein. (Jedes Verbot kann zur Opposition herausfordern – auch wenn diese gar nicht “so gemeint” sein mag. Das bringen Tabus einfach mit sich. Allerdings könnte dies umgekehrt auch wieder missbraucht werden, um unter dem Vorwand irgendwelcher “Freiheiten” billige Instinkte auszuleben oder zu schüren…)

Kann es jemals wirklich so etwas wie Chancengleichheit geben? Und wozu eigentlich überhaupt auch? Sind wir denn Gott? Wollen wir „Chancengleichheit“ mit Jesus Christus? Letztlich wohl mehrheitlich eher nicht.

Freiheit ist ein Risiko

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

…, ohne welches das Leben sinnlos wird!

Markt bedeutet immer auch Konkurrenz. (Siehe „Heiratsmarkt“.) Es wird immer Konkurrenz geben. Also auch Konflikte. (Und keine Regeln werden je so „gut“ sein, dass sich alle daran halten.) Jede Gleichmacherei kann Konkurrenz und Konflikte sogar noch verschärfen. Ein gewisses Maß an Ungleichheit erhöht die durchschnittliche Lebensqualität aller! (Ein gewisses Maß an Unsicherheit und Unfreiheit allerdings auch… Aber wie viel? Menschen haben unterschiedliche Präferenzen: Freiheit, Sicherheit und Gleichheit haben nicht bei jedem den gleichen Stellenwert.)

Freiheit, Sicherheit und Gleichheit stehen meist auch in Widerspruch zueinander. (Wobei Gleichheit per se am wenigsten bringt, weil sie den Kuchen weder besser, noch größer macht.) Jede Verabsolutierung eines einzelnen „Rechtes“ relativiert zwangsläufig alle anderen Rechte. Und wenn jeder alle seine Rechte ausübt, bleiben bald keine mehr übrig… (Jeden Freiraum kann man nur einmal füllen.)

Je mehr „Rechte“ es gibt, desto schwächer müssen sie sein… (Die Katze beißt sich in den Schwanz.) Kein Recht, kein Wert, sollte je zum Selbstzweck werden. Welcher „Gott“ gewährt eigentlich „soziale“ Menschenrechte oder Interessen? (Wer hat das Recht, in das Leben anderer Menschen zu (Un-)Gunsten Dritter einzugreifen?)

Charakter und Ethos als (kulturelle) Statussymbole, als Schlüssel zu „mehr“ Menschenrechten? (Wir haben nur jene Rechte, die wir einander gegenseitig zugestehen.)

Jetzt endlich: Das Paradies auf Erden!

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

„Recht auf alles“ für alle – und keinerlei Pflichten…

Jeder Mensch soll immer mehr dürfen und weniger müssen. (Schicksal ist uns nicht zumutbar. )

Jeder Mensch hat ein Recht auf einen Universitätsabschluss (mit möglichst wenig Widerständen oder Hindernissen); jeder soll nur so viel und so lange arbeiten, wie er möchte. Außerdem soll jeder ein arbeitsfreies Einkommen haben, von dem er auch so ohne Probleme „angemessen“ leben kann. Jeder Mensch hat ein Recht auf Gesundheit – aber auch auf gesundes Essen, saubere Luft und sauberes Wasser. (Die Verantwortung dafür kann nicht beim Einzelnen liegen – das wäre ja eine Überforderung – sondern bei der gesamten Gesellschaft, also beim Staat.)

Jeder Mensch soll in jedem Land seiner Wahl ein Aufenthaltsrecht haben – ohne unangenehme Fragen beantworten zu müssen.
Vor allem aber hat Gerechtigkeit generell Gleichheit zu bedeuten! Jede Benachteiligung ist zu unterlassen – oder zumindest wieder auszugleichen. Alle Menschen haben ein Recht auf Erfolg – aber nie auf Kosten anderer.

Jeder hat das Recht, seinen Traumpartner zu finden und auch zu „bekommen“.
Keinem Menschen ist Leid, Angst, Verlust oder Unterlegenheit in irgendeiner Weise zumutbar. Der Staat (die Staatengemeinschaft) hat dafür zu sorgen – und notfalls Sanktionen zu erlassen.

Es darf nie mehr Krieg geben. Auch wirtschaftlicher Wettbewerb ist auf das absolute Minimum zu beschränken. Konkurrenz ist den Menschen eigentlich nicht zumutbar (deshalb hat ja auch der Staat für eine entsprechende Partnervermittlung zu sorgen)
Kein Mensch darf einen Vorteil haben durch Intelligenz, Attraktivität oder unlauteren Ehrgeiz (Stichwort „Leistung“: Je weniger jemand zu leisten vermag, desto mehr ist er von der Gesellschaft zu fördern.)

Erbschaften sind entsprechend hoch zu besteuern. Aber auch die Vererbung „guter“ Gene darf nicht gratis bleiben. Niemand soll irgendeinen Vorteil haben. Deshalb darf es auch keinen Wettbewerb um Jobs oder Ämter geben: Der Bedürftigste hat den Vorrang zu bekommen. (Nicht unproblematisch in diesem Sinne so genannte „demokratische“ Wahlen: Eigentlich ein unlauterer, archaischer, meist patriarchalisch geprägter Wettbewerb! Derlei sollten wir eigentlich überwunden haben. Auch die Leistungsschwachen und Benachteiligten müssen doch adäquat vertreten werden – am besten natürlich durch Ihresgleichen. (Hier muss immerhin lobend erwähnt werden, dass der Handlungsbedarf in Österreich diesbezüglich als eher gering einzuschätzen ist: Die – durchaus wünschenswerte – „negative“ Auslese dürfte bereits weitgehend gewährleistet sein – aber es ginge natürlich immer auch noch besser.)

Wahlspruch: “Immer brav und korrekt!”

Alles könnte besser sein…

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

… aber auch schlechter

Vieles, fast alles im Leben, könnte deutlich besser sein. Das sollten wir nie vergessen, weil es ein großartige Chance ist, die sich uns immer eröffnet! Andererseits aber, wird nie alles gut sein… Bei allem Optimismus, guten Willen, positiven Denken, Vertrauen, Verständnis und Entgegenkommen. Denn irgendwer wird all das immer ausnützen – und dann beginnt eine Spirale Richtung Negativität… (Die zwar unterbrochen werden kann – doch das erfordert Mut, Opferbereitschaft, Kraftanstrengung.)

Es könnte allerdings auch alles viel, viel schlechter sein – was zumindest dafür spricht, sich öfter in Zufriedenheit zu üben.

Mehr Staat?

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben?

„Wenn’s der Wirtschaft gut geht, geht’s uns allen gut“, hieß es. Scheint nicht ganz gestimmt zu haben… Wollen wir jetzt aber unser Heil wieder im Staatsfetischismus suchen? Für alles ein Amt, eine Vorschrift, eine Steuer? Marx heißt jetzt Keynes…

Noch nie hat die Menschheit in so kurzer Zeit so viel Natur zerstört, so viel Abfall produziert. (Und das ganze auch noch Wachstum und Fortschritt genannt.) Die Stunde der Grünen? Die Chance, Umverteilung, Bevormundung und Nivellierung über die Hintertür einzuführen?

Seit der Französischen Revolution ist der Glaube an Staat und Wissenschaft kontinuierlich gewachsen. Dieser Glaube war mit großen Erfolgen verbunden, stößt aber an Grenzen. Nicht alles ist plan- und machbar. Man kann auch nicht alles kaufen. Weder ökonomischer, noch wissenschaftlicher Materialismus sind Patentrezepte.

Wir brauchen mehr individuelle Verantwortung statt kollektiver Heilsideologien. Mehr Kreativität und Eigeninitiative – statt Soziologie und Marketing…

Mut zur Utopie

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Aber auch Mut zur Wahrhaftigkeit

Utopien können sehr gefährlich sein, wenn sie für „konkret realisierbar“ gehalten werden. (Beispiele aus der Geschichte der Religionen, Staaten, Philosophien, aber auch Wirtschaftssysteme, gibt es leider genügend.) Gar keine Utopien zu haben, ist aber auch gefährlich. Denn Utopien erweitern den Denk- und Möglichkeitsraum; motivieren zu Kreativität und Einsatzbereitschaft; machen auch das Leben interessanter.

Man könnte nun sagen, jeder solle für sich seine eigene Utopie formulieren. Doch es braucht zusätzlich oft auch einende, verbindende Ideen, Ideale oder Vorbilder. Es ist gut, wenn jeder Einzelne Orientierung von innen, aus sich selbst heraus findet; das allein, muss aber nicht immer genügen. Es bedarf oft auch übergeordneter Ziele – und geglückter Koordination und Organisation.

Es gibt eine Ideologie die besagt, wenn jeder nur tue, was er selbst für richtig halte, ergebe sich alles von selbst: Das wäre allerdings angewandte Magie. (Abgesehen davon, dass viele Menschen weder bereit, noch fähig zu sein scheinen, wirklich ausschließlich aus sich selbst heraus Orientierung zu finden: Es wird immer Hierarchien geben. Und dem entsprechend auch Menschen, die Ziele – aber auch Utopien – nicht nur für sich, sondern auch für andere formulieren… Zum Beispiel in der Mode.) Manche Menschen sind auch einfach eher „Herdentiere“, die sich lieber wechselseitig aneinander orientieren – statt immer nur einen eigenen Weg zu suchen.

Paradies auf Erden?

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Wettstreit der Utopien

Wenn jeder den „perfekten“ Partner hätte, wären wir dann zufrieden?
Wenn jeder den für ihn perfekten Job hätte?
Würden wir uns damit begnügen; würde uns langweilig?

Wenn jeder nur nähme, was er braucht – und gäbe, was er geben kann, könnte auch hier vieles besser sein. (Wir nehmen ja oft anderen etwas weg, aus lauter Angst – oder als “Revanche”, weil wir das Gefühl haben, es werde uns selbst etwas vorenthalten – und so entsteht schließlich eine Kettenreaktion… Und jeder sucht nach immer mehr “Kompensation”, weil er immer weiter vom Wesentlichen, Eigentlichen, Eigenen wegkommt – sich selbst verliert, verstellt oder verkauft… Weil wir uns, wie Montaigne schon zu Beginn der Neuzeit sagte, aus uns selbst vertreiben, zu Markte tragen und verbrauchen lassen.)

Letztlich eine Vertrauensfrage. Wie kann man Vertrauen bilden? Sicher durch gutes Vorbild.
Aber es wird immer wieder die Versuchung geben, dieses „Gefangenen-Dilemma“ zum jeweils eigenen Vorteil auszunützen – also das Vertrauen der anderen zu missbrauchen.
Denn Leben ist oft mühsam: Krankheit, Verlust, Vergänglichkeit – vor allem aber Konkurrenz…
Da ist es nicht so leicht, immer optimistisch, fair und vorbildlich zu bleiben!
So kann Misstrauen entstehen. (Wie, woher kommt das „Böse“ in die Welt – weil nicht jeder bereit ist, einfach die eigene Rolle zu spielen? Weil das Gras woanders „grüner“ zu sein scheint? Weil es nicht immer leicht ist, längere Zeit einfach zufrieden zu sein?)
Konkurrenz wird es immer geben, weil wir sie im Grunde brauchen. Ohne Sieger und Besiegte, scheinen wir auf längere Sicht fast nicht leben zu können. (Es geht ja nicht nur um obejktive Leistung, sondern vor allem auch um relativen “Erfolg”.) Sind wir gleichsam “verdammt” zum Kampf?

Man müsste aber einerseits durchaus Utopien (einfach als Denkmöglichkeit – quasi: “was wäre wenn…?”) formulieren und propagieren; andererseits aber akzeptieren, dass nur kleine kontinuierliche Schritte der Annäherung realistisch sind. “Es” aber nie ganz erreicht werden kann. (Wie der Polarstern, der auch als Orientierung dienen – aber nicht erreicht werden – kann.)

Man kann auch niemanden dazu zwingen, alle Menschen (Gruppen) zu lieben. (Diese Illusion führt erst recht zu Hass… Das ist das Problem der so genannten „Gutmenschen“: Sie halten jede Utopie für konkret machbar.)

Fazit: Die Welt könnte jedenfalls viel besser sein – perfekt wird sie kaum jemals werden. In diesem Spannungsfeld müssten wir versuchen, das Beste aus dem jeweils Möglichen zu machen… Also sehr wohl Utopien formulieren. Es aber erstens jedem selbst überlassen, ob und an welcher Utopie er sich orientieren möchte; zweitens akzeptieren, dass wir sie ohnehin (fast) nie ganz realisieren können; und drittens einsehen, dass das gar nicht so schlecht ist!

Inflation oder Deflation?

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Rohstoffe werden teurer, Arbeit dafür billiger werden

Über Jahrzehnte hat unser System die Arbeitsproduktivität erhöht, die Produktivität von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen hingegen eher vernachlässigt. War ja auch bequem: Denn arbeiten ist anstrengend, der immer höhere Verbrauch von Ressourcen hingegen, überhaupt nicht. Das Preisgefüge wird sich ändern (müssen). Die Frage nach Inflation oder Deflation sollte daher differenziert gesehen werden. (Wobei einander gegenläufige Trends wohl teilweise neutralisieren werden.)

Die Weltbevölkerung ist explodiert. Das kann zwar nicht ewig, durchaus aber noch einige Zeit so weitergehen. Logische Folge: Natürliche Ressourcen werden immer knapper – Arbeitskräfte hingegen in immer höheren Zahlen zur Verfügung stehen.

Außerdem wird sich der Konsumschwerpunkt von Luxus einerseits und Diskont andererseits, wohl wieder mehr Richtung Qualität verlagern. Was wird wirklich gebraucht? Und was ist wirklich das Geld wert, das es kostet? Luxus wird nicht gebraucht. Und Billigwaren sind letztlich oft gar nicht preiswert: Weil sie manchmal ebenfalls gar nicht gebraucht werden. Und zweitens nicht selten von minderer Qualität und Haltbarkeit sind.

Der Mensch zerstört die Natur

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

… und wir alle müssen die Rechnung dafür bezahlen

Die Klimadiskussion dreht sich um Beweise und wissenschaftliche Gutachten, um Expertenmeinungen und demokratische Entscheidungen. Ideologie wird als Information ausgegeben; Information als Wissen. Letztlich jedoch, ist es vor allem eine Glaubensfrage. Und in Glaubensfragen ist jeder gut beraten, nur zu glauben, was er wirklich selbst glaubt… Sich also von niemandem etwas einreden zu lassen.

Gelogen, getäuscht, übertrieben und verzerrt wird in ideologisch aufgeladenen Kontroversen meist von beiden Seiten. Man polarisiert, projiziert Schuld und Verantwortung, leitet daraus Ansprüche und Forderungen ab. Meistens haben andererseits auch beide Seiten zumindest teilweise Recht. (Auch wenn man es nicht gern zugibt: Die anderen sind ja auch nicht ganz dumm.)

Manchmal kann gesunder Menschenverstand helfen: Die Bevölkerungsexplosion der letzten Jahrzehnte war atemberaubend; das Transportaufkommen, der Rohstoffverbrauch, die Abfallproduktion haben in gigantischem Ausmaße zugenommen. Meint man wirklich, dies alles könne ohne Folgen bleiben – und überdies auch noch ewig so weitergehen? Wir erleben eine der extremsten Epochen der Geschichte. Solche Epochen dauern meist nicht allzu lange. Und dann? Es folgen meist lange Phasen der Stagnation – oder dramatische Einbrüche.

Natürlich können wir die Wahrheit (also unsere Probleme) noch ein bisschen länger verdrängen, statt sie endlich zu lösen (was natürlich mit großen Anstrengungen, Verzicht und Opfern verbunden wäre) – doch es ist wie mit den exemplarischen öffentlichen und privaten Schulden: Je länger man wartet, desto teurer wird es.

Was wir unter Wachstum verstehen, ist längst kein Fortschritt mehr. Eher eine Sucht, die nach ständiger Dosissteigerung verlangt. Weil Konsum immer stärker zur Kompensation wird, zum Ersatz für das, was uns eigentlich jeweils wirklich fehlt… Und das bekämen wir wohl eher durch Umkehr – als durch weitere Flucht in Eskalation, Wettrüsten und Materialschlacht.

Ich glaube, was ich empfinde

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Es ist besser, die Wahrheit selbst herauszufinden – als von anderen belehrt zu werden…

Keine zwei Menschen sind wirklich ganz gleich – und keine zwei Menschen können daher wohl wirklich ganz das gleiche glauben… Denn Glauben ist letztlich auch eine Empfindung; etwas, das man also in sich selbst findet. (Glaube kann natürlich auch eine Vorstellung sein. Aber vorstellen mag man sich so gut wie alles…) Das Empfinden lässt sich hingegen nicht so leicht manipulieren.

Viele verstehen unter Glauben natürlich auch Vertrauen und Hoffnung. Im Grunde gibt es jedoch kein einziges zwingendes Indiz dafür, dass die Welt an sich „gut“ (oder aber auch „schlecht“!) ist. Es bleibt offen.

Wir können allerdings entscheiden, ob wir andere Menschen gut behandeln oder schlecht. (Und hier spielt sicher auch wieder Vertrauen eine Rolle…)

Das Problem mit den Religionen ist vielleicht, dass sie dem Individuellen nicht ausreichend gerecht werden. Braucht also jeder Mensch gleichsam seine eigene Religion? Vielleicht, indem er sich aus jeder Religion das für ihn Passende heraussucht – was natürlich die Gefahr des Opportunismus birgt?

Das Wichtigste an Religion wäre vielleicht, dass sie uns daran erinnert, dass es etwas Größeres gibt als das eigene Ego: Sei es nun Gott, die Natur – oder andere Menschen.

Wissenschaft und Staat – die beiden Grundübel

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Das Zeitalter der Plan- und Machbarkeit, des materialistischen Kollektivismus, der institutionellen Infrastrukturen, ist vorbei.
Staat und Wissenschaft sind Geschwister. (Parteien und “Experten” – mit den Medien als ihren Cousins, als Dritte im Bunde.) Sie entmündigen die individuelle, innere Autorität des Einzelnen. Bevormunden und manipulieren ihn.
Es ist Zeit für eine individuelle Revolution!
Die Französische Revolution war die Geburt der Herrschaft von Staat und Wissenschaft. Ihre Zeit ist vorbei.
Es gibt keine kollektiv gültigen Patentrezepte (mehr). Der Materialismus wird entzaubert.
Die Vollendung der Globalisierung bedeutet zugleich die Grenze der Wachstums- und Fortschrittsideologie des ökonomischen und wissenschaftlichen Materialismus.
Das Zeitalter des Subjektiven steht bevor.
“Autonomie in Vielfalt”, lautet das neue Motto.

Kein Recht ohne Wahl

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

„Rechte“ fallen nicht vom Himmel…

Ständig werden neue „Rechte auf…“ postuliert und gefordert. Doch Rechte sind Freiräume, die sich nicht so leicht vermehren lassen. Wir müssen sie einander mehr oder weniger freiwillig zugestehen – und zwar wenn möglich, ohne jeden Freiraum sofort auszunützen.

Inflation bedeutet Entwertung – auch bei den Rechten. (Und gerade wenn das Geld knapp wird, neigen Regierende gerne dazu, statt finanziellen Staatsleistungen, einfach Rechte zu verschenken – obwohl sie diese eigentlich genauso wenig „haben“, wie das Geld…) Also lieber: weniger, sinnvolle und möglichst wirksame Rechte!

Aber welche Rechte „haben“ wir denn wirklich – und woher kommen sie? (Religiöse Menschen können noch glauben, Gott gebe ihnen bestimmte Rechte – aber die anderen?) Oft wird hier dann „Naturrecht“ zitiert – aber das bedeutet letztlich auch nicht viel mehr, als ein freies Spiel der Kräfte! (Es ließe sich natürlich sagen, die Stimme Gottes – oder auch der Natur, sei eben das individuelle Gewissen oder Gerechtigkeitsempfinden – doch das ist eine Glaubensfrage.) Schließlich kommt dann noch die Kultur ins Spiel: Ethos, Mitgefühl und die Bereitschaft zur Kooperation.

Im Grunde jedoch, gibt es nur ein faktisches Recht: das Recht des Stärkeren. (Und wenn sich viele gegen die Stärksten verbünden, sind dann eben diese die Stärkeren – etwa in Form einer Partei.) Das klingt zwar nicht schön, ist aber leider schwer zu leugnen – die Geschichte zeugt davon.

Sobald wir aber jedenfalls von Rechten reden, brauchen wir auch Gesetze und einen Gesetzgeber – also Wahlen. Doch wir wählen nicht persönliche Stellvertreter, die dann in unserem Namen Gesetze beschließen – sondern letztlich Parteienvertreter, die dann fünf Jahre lang mehr oder weniger tun, was sie (beziehungsweise die eigene Partei!) wollen… Entsprechend schlecht ist leider auch das Image der Politik(er)… Dennoch sind sie es, die unsere Gesetze beschließen. Wie aber sollen die Gesetze (also letztlich auch „das Recht“) besser sein als jene, die diese beschließen?

Die „Mutter aller Rechte“ wäre das Wahlrecht. Zuerst bräuchten wir also ein besseres Wahlrecht – erst dann werden wir auch bessere Gesetze, aber auch einen besser funktionierenden Rechtsstaat bekommen. Stattdessen reden wir dauernd von Rechten auf dies und jenes – obwohl wir nicht einmal ein ordentliches Wahlrecht haben, das den Wählerwillen adäquat abbildet, möglichst viele Wahlmöglichkeiten schafft – vor allem aber zulässt, dass wir jeden einzelnen unserer politischen Stellvertreter direkt und persönlich wählen, um der Parteienallmacht einmal eine Grenze zu setzen.

Doch davon wollen die Parteien leider überhaupt nichts wissen: denn wenn sie von unseren Rechten reden, meinen sie ja letztlich doch vor allem ihre eigene Macht.

Fazit: 1) Persönlichkeitswahlrecht zur Direktwahl persönlicher Stellvertreter. 2) Dadurch bessere Politiker, weniger Parteieneinfluss, bessere Gesetze. 3) Und dadurch dann auch eine bessere Rechtssituation – also „Rechte“ die mehr sind, als theoretische Konstruktionen aus Wunschdenken.

PS: Die „Inflation der Rechte“ führt letztlich fast notwendig auch zu einer „Inflation der Rechten“ – der viel beschworene „Rechtsruck“ ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die Political Correctness und den Wildwuchs der „Rechte auf…“, die diese nach sich zieht!

Recht ist vor allem eine Frage der Macht

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Überschätzen wir nicht „das“ Recht? Woher kommt es – Rechte fallen ja nicht vom Himmel. Letztlich wird es immer um das Recht des Stärkeren gehen, in welcher Form auch immer. Man nehme Steuern und Umverteilung: es ist müßig, zu sagen, „meins muss meins bleiben“ – wenn es eine ausreichend starke Mehrheit von Menschen gibt, die anderer Meinung sind… Genauso aber, hat natürlich niemand das Recht zu sagen, „wir machen alle gleich!“ Im Grunde geht es um ein mehr oder weniger freies Spiel der Kräfte. Leistung spielt eine Rolle, Gewissen und Gerechtigkeitsempfinden, unterschiedliche Bedürfnisse – aber auch Schläue, bis hin zur Brutalität. Im Grunde haben wir nur die Rechte – mit Ausnahme jener, die wir uns nehmen, ohne dass jemand etwas dagegen unternimmt – die wir einander auch gegenseitig zugestehen. Manche tun dies aus Berechnung, schließen Verträge, wählen Politiker (von denen sie – oft vergeblich – hoffen, dass diese dann ihren jeweiligen Wählern genehme Gesetze beschließen werden); manche tun es aus Angst, andere aus Mitgefühl. Zwingen kann man andere letztlich nur durch Gewalt – ob diese nun staatlich oder persönlich sei.

Wir leben in einer verwalteten Welt. Es gibt viele Vertragsregelungen, von denen man hofft, dass sich die Menschen auf ihrer Basis „vertragen“ werden. Wenn jedoch zu viel geregelt wird, steigt die Tendenz, sich weniger an die Regeln zu halten. Es geht also auch hier um das richtige Maß. Recht ist immer auch eine Frage von Verzicht oder Opferbereitschaft. Daher ist Freiwilligkeit wichtig: Inwiefern sehe ich ein, dass die anderen auch ihre Freiheit, ihre Rechte brauchen?

Wenn jeder immer alle seine „Rechte“ voll ausschöpft, entstehen sofort wieder neue Konflikte. Recht ist ja gewisser Maßen auch eine Vertrauensfrage – basierend auf geschriebenen und ungeschriebenen Verträgen; ein Freiraum, der nur so lange bestehen bleibt, wie er eben nicht voll ausgenützt wird. (Etwa, indem nicht alle zugleich eine Bank stürmen.)

Verträge schließen – statt Rechte zu fordern

Je mehr Rechte wir fordern, desto mehr begrenzen wir letztlich unsere Freiheit. „Sich vertragen, heißt Verträge schließen“, heißt es andererseits. (Je mehr wir die Möglichkeit haben, unsere Rechte und Pflichten, Freiheiten und Grenzen, selbst auszuhandeln, desto höher ist wohl auch die Bereitschaft, diese zu akzeptieren, sich daran zu halten.)

Freiheit und Recht müssen irgendwie in Einklang gebracht werden. Freiheit ist kein Selbstzweck. Ohne Regeln, wird ja auch jedes Spiel langweilig. Wenn es aber gar keine Freiheit mehr gibt, gibt es überhaupt kein Spiel mehr…

Mangelnde Affektkontrolle andererseits, hat wenig mit Freiheit zu tun. Das Leben ist nicht grenzenlos – nicht nur wegen des Todes. (Wohl gerade deshalb, suchen jedoch viele Menschen nach der illusionären „grenzenlosen“ Freiheit – vielleicht um unausweichliche Grenzen zu verdrängen?)

Gier basiert auf Misstrauen

 Posted by admin on 25. April 2011 at 15:06  Mehr Wahlrecht
Apr 252011
 

Wer Angst hat zu kurz zu kommen, nimmt mehr, als es braucht. Vertrauen lässt sich am ehesten bilden durch den Abschluss von Verträgen. Sich vertragen heißt: Verträge zu schließen… „Rechte auf…“ hingegen, bleiben immer ziemlich vage. Wer erfüllt die entsprechenden Pflichten? (Am liebsten wohl immer „die anderen“…) Vollkasko-Versicherungen sind teuer. Kalkulierbare Risiken einzugehen, vielleicht der klügere Weg.

Man könnte das Leben als eine Schicksalsgemeinschaft von eigenständigen Individuen sehen. Als freies Spiel der Kräfte; als Kräfteparallelogramm aus gesundem Egoismus und Mitgefühl, aus Wettbewerb und Kooperation. Aus Freiheitssinn und Sicherheitsbedürfnis. Warum sollte nicht jeder möglichst selbst wählen, wie viel er wovon möchte – was er dafür zu tun bereit ist? Wieso soll der Staat alles für alle regeln? Weil es für die Vertreter der staatlichen Verwaltung und Bürokratie besser ist? Die Bürger sind immer weniger dazu bereit, Verträge einzuhalten, die sie gar nicht selber geschlossen haben…

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